Stadtrat billigt 500 Euro für Grabungen am Kulm
Zuschuss für Losert

Stein um Stein kommt mit den Ausgrabungen um den Rauhen Kulm die geologische und siedlungsgeschichtliche Entwicklung des Vulkanmassivs zum Vorschein (Bild). "Ein Stück Heimatgeschichte wird sichtbar", sagt Käthe Pühl, und gewährte aus der Vereinskasse des Fördervereins Rauher Kulm einen Zuschuss von 1000 Euro. Die Stadt ergänzt nun mit weiteren 500 Euro das Finanzierungsdefizit des Archäologen-Teams. Bild: do
Lokales
Neustadt am Kulm
01.08.2015
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Seit Jahren forscht Archäologe Dr. Hans Losert am Rauhen Kulm. Als Privatdozent an der Universität Bamberg ist er Kenner der frühgeschichtlichen Entwicklung rund um das Vulkanmassiv. Exkursionen mit dem Wissenschaftler zur Blockhalde des Rauhen Kulm gehören mittlerweile zum vielbeachteten Jahresprogramm.

Der Experte kann bei seinen Grabungsarbeiten auf die Unterstützung des Fördervereins Rauher Kulm bauen. Dessen Vorsitzende Käthe Pühl schätzt dieses Engagement. Im üppigen Grün der Vulkanlandschaft schlummern versunkene Schätze, davon ist die Stadträtin überzeugt. Sie zu heben und mit deren Glanz dem Tourismus in der Region neuen Schwung zu verleihen, ist eines der Ziele des Fördervereins. Mehrkosten entstehen dem Wissenschaftler derzeit durch den Einsatz eines zusätzlichen Mitarbeiters. 1700 Euro bleiben ungedeckt. Auch die Universität Bamberg will diese Finanzierungslücke nicht schließen.

Für Verpflegung, Unterbringung und Reisekosten wird der Verein die Forschungen erneut mit 1000 Euro unterstützen, teilte Pühl der Stadt mit. Sie verband das Schreiben mit der Bitte um finanzielle Hilfe auch aus städtischen Mitteln. "Das Projekt ist im Interesse der Stadt und gehört zu unserer Heimatgeschichte", begründete sie ihren Antrag in der Stadtratssitzung. Einstimmig billigte das Gremium 500 Euro.
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