Stadtrat klärt Wünsche an die Städtebauförderung ab
Hoffen auf den "Neustadt-Effekt"

Lokales
Neustadt am Kulm
24.10.2015
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Bedarfsmitteilung heißt die Anmeldung der Förderwünsche der Stadt im Rahmen der Stadtentwicklung. Optimistisch kalkuliert die Gemeinde mit einem Investitionsvolumen von 1,125 Millionen Euro für das kommende Jahr. Der größte Finanzierungsbrocken ist für die Neugestaltung des Marktplatzes vorgesehen. Bürgermeister und Räte rechnen mit einem Sanierungsbeginn im nächsten Jahr.

Eine Million Euro sollen dann verbaut werden. Auch in den drei Fortschreibungsjahren summiert sich der Finanzbedarf für den Marktplatz auf jeweils eine Million Euro. Beim Fördersatz hofft Bürgermeister Wolfgang Haberberger auf einen "Neustadt-Effekt". Statt der üblichen 60 Prozent kämpft Haberberger wegen der Größe des Marktplatzes und der überwiegend öffentlichen Nutzung um eine Spitzenförderung von 80 Prozent.

Der Wunschkatalog der Stadt an die Regierung der Oberpfalz enthält auch einige "Kleinbeträge". Die Rathaus-Verwaltung hofft auf Städtebaufördermittel für den Grunderwerb "Holleslohe" (35 000 Euro), für die städtebauliche Beratung (10 000 Euro) und für die Unterstützung von Einzelmaßnahmen (50 000 Euro). Auch das bewährte kommunale Förderprogramm für Hauseigentümer in ausgewiesenen Sanierungsgebieten soll weiter fortgesetzt werden. Eingeplant sind dafür im Jahr 2016 30 000 Euro. Die Erläuterungen von Bürgermeister Wolfgang Haberberger hierzu nahm der Rat "zustimmend zur Kenntnis".

Warten muss die Baywa. Ihr Bauantrag zur Erweiterung der Schüttgutanlieferung in Firkenhof wurde vom Gremium in dieser Sitzung nicht beraten. "Die Planunterlagen erfüllen nicht die Kriterien eines formellen Bauantrages, zudem fehlen die Nachbarunterschriften", urteilte der Geschäftsleiter. Das "Einvernehmen" des Stadtrates wurde deshalb zurückgestellt.
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