Stamm mal drei

Hausgemachter Presssack mit einem Holzofenbrot: Diese Kombination rissen die Gäste der Christbaumversteigerung dem Vorsitzenden und Auktionator Josef Gmelch (links) beinahe aus den Händen. Bild: ww
Lokales
Neustadt am Kulm
31.12.2014
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Die Mockersdorfer Krieger haben ihren Baum entsorgt. Bei der Versteigerung machten sie mit dem guten Stück ordentliche Geschäfte.

"Wer bietet mehr?" Bei der Christbaumversteigerung der Krieger- und Soldatenkameradschaft Mockersdorf in der Gaststätte Burucker bekam Josef Gmelch auf diese Frage immer wieder die gewünschte Antwort. Der Auktionator und Vorsitzender freute sich über einen Saal voller steigerungswilliger Gäste.

Los ging es mit den Brotzeitästen, behängt mit Knackern, Bauernseufzern, Schnapsfläschchen, Sekt, Bier oder Schnupftabak und dazu einer Breze. Weiter ging es bei der Versteigerung mit Gutscheinen, alkoholischen Getränken, verschiedenen Werkzeugen, Autozubehör, ja sogar Wildschweinrücken wurden angeboten und an den Mann gebracht. Einmal mehr war selbst gemachter Presssack der Renner. Mit einem Holzofenbrot brachte eine Blase bis zu 30 Euro ein Aber auch das Bauerngeräucherte erzielte Höchstpreise. Eine gefragte Rarität waren die von Gottfried Leiter in Handarbeit hergestellten Reisigbesen aus der guten alten Zeit.

Gmelch verstand es, die Waren an den Mann zu bringen. Ein weiterer Höhepunkt war die Versteigerung des Stammes. Drei Mal brachte ihn Gmelch an den Mann: Zunächst schlug die Krieger- und Soldatenkameradschaft Ramlesreuth zu. Nach der Freigabe war Jagdpächter Markus Walter an der Reihe und schließlich nahm Matthias Pirner aus Speichersdorf den Stamm mit nach Hause.
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