Trotz Sturms kein windiges Fest

Lokales
Neustadt am Kulm
27.07.2015
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Am Samstag erwischte es auch die Neustädter. Immer war das Bürgerfest unterm Kulm Garant für gutes Wetter, diesmal fegte der Wind die Plätze im Freien leer. Dass die Gäste in den Zelten zusammenrückten, tat der Stimmung dafür gut.

Ein ökumenischer Gottesdienst eröffnete am Samstagabend das 36. Bürgerfest. Im nahezu voll besetzten Festzelt begrüßte Mockersdorfs katholischer Pfarrer Sven Grillmeier die Gläubigen. Es sei schöner Brauch, dem weltlichen Bürgerfest einen Gottesdienst voraus zu stellen.

Pfarrer Hartmut Klausfelder stellte dann den Wochenspruch aus dem Brief an die Epheser in den Mittelpunkt der Predigt. Musikalisch begleitete der evangelischen Posaunenchor unter der Leitung von Karin Müller-Bayer mit den Liedern "Geh aus mein Herz, und suche Freud", "Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren" und Nun singe Lob, du Christenheit" die Feier.

Anschließend war Bürgermeister Wolfgang Haberberger an der Reihe: Er dankte Stadtverbandsvorsitzendem Karlheinz Schultes und den vielen Helfern der verschiedenen Vereine für die hervorragende Organisation. Mit einem gemeinsamen "O'zapft is" stießen anschließend Haberberger, Schultes sowie die beiden Pfarrer mit einer frisch gezapften Halbe aufs Bürgerfest an.

Außenplätze unbesetzt

Allerdings spielte das Wetter nicht recht mit: Ungemütliche 15 Grad und frischer Wind hielt manchen Gast vom Besuch ab. Die Plätze außerhalb des Festzeltes blieben den ganzen Abend fast völlig leer. Positiv wirkte sich das auf die Stimmung im Zelt, an der Bierbar und im Weinzelt des Posaunenchores aus. Nach dem Motto "Essen und trinken hält Leib und Seele zusammen", bildeten sich vor den Essensständen Schlangen, so dass die Betreiber trotz der kühlen Witterung mit ihren Geschäften zufrieden sein konnten. Die Spezialitäten von "Hannis Grillstand" und die Pizzen aus dem Holzbackofen waren sehr gefragt.

Im Festzelt sorgte das Stiftland-Trio für Stimmung, und in der Weinbar übernahm dies schon der gute Tropfen aus Baden-Württemberg. Sehr gut passten dazu die Schmankerln wie Weinseelen und Brote mit Backsteinkäse und Obatztn.

"Heute gehen wir wegen des Wetters etwas früher nach Hause. So gegen Mitternacht. Ansonsten wäre es schon wieder 3 oder 4 Uhr Früh geworden", meinte eine Besucherin. Als sich das Festzelt gegen Mitternacht immer mehr leerte, war die Wein- und Cocktailbar letzte Anlaufstation. Für manchen Festbesucher wurde es dann doch noch 3 oder vier Uhr in der Früh, ehe er heimging.
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