Von Arzt zu Ärztin

Die ärztliche Versorgung der Bevölkerung ist auch künftig gesichert. Ab heute, 1. Oktober, übernimmt Ärztin Carolin Deinlein (Dritte von rechts) von ihrem Vater Dr. Berthold Bergner (Vierter von links) die Gemeinschaftspraxis Dr. Bergner/Dr. Deinlein. Mit im Bild sind (von links): das Praxisteam bestehend aus Christine Pühl, Kornelia Schuberth, Margit Nickl sowie Bürgermeister Wolfgang Haberberger und Konrad Schäffler von der Raiffeisenbank. Bild: ww
Lokales
Neustadt am Kulm
01.10.2015
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Heute ist es für Dr. Berthold Bergner so weit: Nach 29 Jahren tritt er in den "Unruhestand" über und übergibt seine Arztpraxis an seine Tochter Carolin Deinlein. Doch bis die neue Ärztin ihre Patienten in Neustadt am Kulm behandeln kann, dauert es.

Bergner übernahm am 1. Oktober 1986 die Praxis von Dr. Peter Hoffmann, der nach siebenjähriger Tätigkeit als Arzt Neustadt am Kulm verlassen hatte. Zusammen mit seiner Frau Carola wollte sich Hoffmann damals im südamerikanischen Paraguay eine neue Existenz aufbauen. Dass Bergner die ärztliche Versorgung Neustadts auch im Ruhestand noch sehr am Herzen liegt, zeigt sich nicht nur dadurch, dass seine Tochter die Nachfolge antritt.

Keine Änderungen

Die Praxis wird weiterhin als Gemeinschaftspraxis - mit Dr. Fritz Deinlein und Dr. Peter Deinlein aus Kemnath - betrieben. Weil Carolin Deinlein im November ihr drittes Kind erwartet, arbeitet Bergner trotzdem noch in der Praxis mit und macht Hausbesuche - auch während der üblichen Praxiszeiten. An den Öffnungszeiten ändert sich künftig nichts. Auch die beiden Abendsprechstunden am Montag und Donnerstag bleiben erhalten.

Zusätzlich gibt es am Dienstag noch Abendsprechstunden in der Gemeinschaftspraxis Deinlein in Kemnath. Von ihrem Vater übernimmt Deinlein neben den Patienten zudem das Team: Margit Nickl ist seit 1981 und Kornelia Schuberth seit 1983 als medizinische Fachangestellte tätig. Beide gehörten bereits unter dem Vorgänger von Bergner dazu. Seit 1992 ergänzt Christine Pühl das Praxisteam. Zur Praxisübergabe hatten sich auch Bürgermeister Wolfgang Haberberger und Konrad Schäffler von der Raiffeisenbank am Kulm eingefunden.

Dank für Engagement

Schäffler freute sich, dass die von Beginn an sehr guten Geschäftsverbindungen auch künftig erhalten bleiben. Haberberger betonte, dass es keine Selbstverständlichkeit sei, für eine Praxis direkt einen Nachfolger zu finden. Er dankte Bergner und Deinlein dafür, dass sie damit ein Fundament für die Lebensqualität in Neustadt am Kulm geschaffen haben. Die Bürger würden das zu schätzen wissen.
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