Von Weiden an den Kulm

Groß war die Gratulantenschar, die Erich Lazarus (Dritter von links) zum 85. Geburtstag gratulierte. Bild: Walter
Lokales
Neustadt am Kulm
17.07.2015
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Auf dem Fußballplatz und in der Politik war und ist Erich Lazarus' Platz eher auf der linken Seite. Das treue SPD-Mitglied und gefürchteter Torjäger feierte in Neustadt am Kulm 85. Geburtstag.

Zahlreiche Gratulanten waren gekommen, um Erich Lazarus zum 85. Geburtstag zu gratulieren. Aufgewachsen ist der Jubilar in Weiden "Hinterm Rebühl" mit acht Geschwistern. Aber schon seit 1950 ist er mit Neustadt verbunden, damals fuhr er die 30 Kilometer mit dem Rad zu seiner Ella. Ein Jahr später heiratete er und fand in Neustadt ein neues Zuhause.

Als Fußballer war der Jubilar ein gefürchteter Linksaußen und als Torjäger weit über die Landkreisgrenzen bekannt. Zunächst spielte er bei der SpVgg Neustadt am Kulm, ehe er nach der Vereinsauflösung 1954 nach Kirchenlaibach wechselte. Nach der Wiedergründung 1958 kehrte er zur SpVgg zurück. Anfangs auch mal unter falschem Pass, weil nach dem Vereinswechsel die Formalitäten noch nicht klar waren. Der SPD gehört der Jubilar seit 1969, der Feuerwehr seit 1953 als passives Mitglied an.

Der Jubilar ist noch sehr fit und hilft gerne seiner Ehefrau im Haushalt. Auch andere Arbeiten rund ums Haus erledigt er selbst. Ein besonderes Anliegen ist ihm, das Brennholz für den Winter rechtzeitig und trocken in die "Schupfe" zu bekommen. Aber auch am Tagesgeschehen nimmt der Jubilar rege Teil. Erste Lektüre ist beim Frühstück "Der Neue Tag", wobei ihm der Sportteil besonders interessiert.

Erste Gratulanten waren Ehefrau Ella und Tochter Monika mit Schwiegersohn Werner sowie die Enkelkinder Axel und Sylvia mit Ehemann Andreas. Der ganze Stolz des Jubilars sind die Urenkel Fabian, Philipp und Saskia, die ebenfalls herzlich gratulierten. In die Gratulantenschar reihten sich Schwester Liesl sowie zahlreiche Verwandte und Bekannte ein.

Glückwünsche übermittelten zudem die SPD mit zweitem Vorsitzenden Horst Priebe und Harald Schäffler, Vorstand Marco Schläger und Walter Schindler von der Feuerwehr sowie Bürgermeister Wolfgang Haberberger. Musikalische Glückwünsche brachten der evangelische Posaunenchor unter der Leitung von Karin Müller-Bayer dar. Im Chor spielt auch Enkel Philipp auf der Trompete mit.
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