Vorbild Filchendorf

In Wirtshausatmosphäre lässt sich ganz entspannt über Kommunalpolitik diskutieren. Zweiter Bürgermeister Karlheinz Schultes (vorne rechts) versprach, dass dies in Zukunft regelmäßig möglich sein wird. Bild: ow
Lokales
Neustadt am Kulm
25.11.2014
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Was Filchendorf beinahe erledigt hat, steht Neustadt bevor: Die Ortssanierung war das Thema beim CSU-Bürgerstammtisch.

Die Altstadtsanierung war das meist diskutierte Thema beim ersten CSU-Bürgerstammtisch. Ortsvorsitzender Karlheinz Schultes berichtete von der Stadtratsarbeit. Auch dort ist der Marktplatz Thema Nummer eins. Im Juni schrieb die Stadt den Architektenwettbewerb aus. Mitte Dezember wird eine Jury die Vorschläge von 25 Architekturbüros bewerten. Im Gremium sitzen Vertreter aus Stadt, Landratsamt, Straßenbauamt und der Regierung der Oberpfalz.

Im Anschluss können sich die Bürger ein Bild von den 25 Vorschlägen machen. Auch ihre Meinung wird für die Planung berücksichtigt, denn der Jury-Sieger sei nicht automatisch der umgesetzte Vorschlag. Es können Ideen verschiedener Beiträge einfließen. Schulze dankte den Abgeordneten Albert Rupprecht und Tobias Reiß für ihr Engagement.

Anita Bauer berichtete, dass die Dorferneuerung in Filchendorf fast abgeschlossen ist. Die Spielgeräte sind aufgebaut, die Dorfhütte fast fertig. Es fehlen noch der Bolzplatz und die Sanierung der Gräben. Schultes sagte auf Nachfrage, dass für neue Bauplätze Mockersdorf in Frage komme. Die Auflagen seien derzeit so hoch, dass sich eine Erschließung wegen der Kosten erübrigt. Der Stadtrat sei sich aber bewusst, dass es nicht reicht, sich auf die Beseitigung von Leerständen zu konzentrieren. Um junge Familien zu halten, brauche die Stadt Bauplätze.

Ein weiterer Diskussionspunkt war der Kulmhaus-Dienst. Seit Jahren übernehmen die Vereine das Kassieren ehrenamtlich, allerdings werden die Freiwilligen immer weniger. Am Bürgerstammtisch kam ein Automat mit Drehkreuz als Lösung ins Spiel. Georg Miedel wies darauf hin, dass sicher sein muss, dass die Gäste auch bei technischen Problemen den Turm wieder verlassen können müssen. Außerdem sei die Wartung hierfür teuer. Die Vermietung des Turms war ein weiterer Vorschlag. Der Mieter könnte das Kassieren und eventuell auch einen Kiosk übernehmen.

Abschließend wies Alex Roth auf das "Christbam-Eischiern" am 11. Januar hin. Ab 17 Uhr werden am BRK-Heim ausgediente Christbäume verbrannt. Von 29. bis 31. Mai organisiert die CSU eine Fahrt nach Straßburg. Anmeldung bei Alex Roth, Telefon 0175/4080030, oder bei alexrothamkulm@gmail.com.
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