Zwei Größen des Neustädter Posaunenchors hören auf
Zeit, Luft zu holen

Mit einem Geschenkkorb wurden mit Willi Stahl ( Dritter von links) und Alfred Burucker (Vierter von links) verabschiedet. Den beiden sagten Pfarrer Hartmut Klausfelder Chorobmann Martin Kreuzer und Chorleiterin Karin Müller-Bayer Dank. Bild: ww
Lokales
Neustadt am Kulm
08.12.2015
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Mit Willi Stahl und Alfred Burucker verabschiedete der Posaunenchor zwei Bläser. Chorobmann Martin Kreuzer ging beim Gottesdienst am Sonntag zunächst auf Alfred Burucker ein, einen Bläser der ersten Stunde. Er war dabei, als 1965 Pfarrer Willibald Schneider den Chor gründete. Seither habe er zu den Stützen im Tenor gehört. Seit über 10 Jahren ist Burucker auch als Kassenprüfer tätig. Kreuzer rechnete vor, dass Burucker 4500 Stunden im Chor musiziert hat. Zusätzlich hat er mit Ehefrau Waltraud bei Veranstaltungen des Chors mitgeholfen.

Willi Stahl spielt sogar noch länger, als Burucker. Ab 1962 blies Willi Stahl in seinem Heimatort Erbendorf auf der Trompete. Im März 1992 wechselte er zum Posaunenchor der Kulmstadt. Zu Stahl sagte Kreuzer: "Bei uns hast du im Sopran gespielt. Bei Stücken mit einer Überstimme konnten wir uns immer auf dich verlassen." 2006 übernahm Willi Stahl für drei Jahre das Amt des Chorleiters, das zuvor über 40 Jahre Karl Pühl inne hatte. Verdient gemacht hat sich Willi Stahl auch dadurch, dass er viele Jahre Jungbläser mit ausbildete. Hierfür habe er viele Stunden investiert und viele Kilometer mit seinem Auto zurückgelegt. Dafür dankte der Chorobmann besonders herzlich.

Zum Schluss merkte Kreuzer an, dass Stahl die Posaunenmusik doch noch nicht ganz lassen kann. Er wird weiter als Chorleiter des Frankenberger Posaunenchores fungieren.
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