Neujahrsempfang Neustadt am Kulm: Bürgermeister voller Optimismus
Kein Jahr wie jedes andere

Ein volles Haus beim Neujahrsempfang: Die Gäste versuchte Bürgermeister Wolfgang Haberberger fürs Jahr 2016 zu begeistern. Bild: alr
Politik
Neustadt am Kulm
19.01.2016
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Den Neujahrsempfang der Stadt Neustadt am Kulm nutzte Bürgermeister Wolfgang Haberberger, sich zu bedanken. Vor allem aber rief er zum Optimismus auf: 2016 soll für Neustadt ein besonderes Jahr werden.

(alr) Das Jahr 2016 werde für die Kulmstadt ein erfolgreiches: "Es wird ein Jahr, das zu Optimismus anregt, das zusammenschweißen wird". Beim Neujahrsempfang sprühte Bürgermeister Wolfgang Haberberger vor Zuversicht. Am Rande erwähnte er auch, dass in Neustadt bald weitere acht Flüchtlinge privat untergebracht werden.

"Was die Marktplatzsanierung anbelangt, sind wir auf einem guten Weg", zeigte sich das Stadtoberhaupt überzeugt. Dazu gehört die Zusage des Landkreises, die Kreisstraße zu verlegen. Fünf leerstehende Gebäude am Marktplatz wurden an Eigentümer verkauft, welche zugesagt haben, Wohnraum zu schaffen. Mit der Planung für die Marktplatzsanierung sind zwei Büros beauftragt. Ein weiteres Büro wird die Koordinierung der Bürgerbeteiligung übernehmen.

Noch in diesem Jahr werde das Infozentrum am Kulmeingang entstehen. Hierfür erhält die Stadt von der Regierung "eine herausragende Förderung". Das dritte Projekt sei das neue Baugebiet. Zwanzig Parzellen werden entstehen, "mit bester Infrastruktur und Glasfaseranschluss bis in die Gebäude". Die Parzellen sollen für Familien erschwinglich sein. Ein weiteres Projekt sei die energetische Sanierung am Rathaus. "Das Jahr 2016 wird also sehr interessant und es gibt wirklich Anlass optimistisch zu sein." Mit guter Förderung und einer der geringsten Pro-Kopf-Verschuldungen unter den Landkreisgemeinden seien alle Projekte zu schultern. Zum Schluss bat Haberkorn die Bürger, dem Stadtrat und ihm Vertrauen, und Optimismus zu schenken, "damit Neustadt blühen kann.

Des Bürgermeisters Dank richtete sich an alle Vereine der Stadt für dessen ehrenamtliches Engagement. Besonders hob er die Kulmhauskassierer hervor. Ein Dankeschön galt auch seinem Stellvertreter Karlheinz Schultes und dem Stadtrat. In zahlreichen Sitzungen habe das Gremium sehr gut zusammen- und wichtige Themen abgearbeitet.

Auch die Pfarrer Hartmut Klausfelder und Sven Grillmeier schloss Haberberger ein. Bei Veranstaltungen wie den Volkstrauertag und dem Gedenktag zur Bombardierung Neustadts haben die beiden sich eingebracht. Er freue sich, dass in diesem Jahr nach der Sanierung der Stadtkirche nun auch die Sanierung der Mockersdorfer Kirche in Angriff genommen wird. Herzlicher Dank geht auch an alle Angestellten des Kindergartens. Die vorbildlich fortgebildeten Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen sind nach wie vor der Garant für den guten Ruf des Kindergartens über die Landkreisgrenzen hinaus.

Lob ging auch ans BRK, dessen Mitglieder in über tausend Stunden älteren und kranken Bürgern geholfen haben. In diesem Jahr eröffnet die Bereitschaft ihr BRK-Haus. Haberberger erwähnte auch Dr. Berthold Bergner und seine Tochter Dr. Carolin Deinlein, deren Arztpraxis die Gesundheitsvorsorge vor Ort sicherstellt. Zudem habe sich die Psychotherapiepraxis von Ilona Rupprecht im Schulhaus gut entwickelt.

Mit dem BRK-Heim und den beiden Praxen rage Neustadt eindeutig unter den Gemeinden dieser Größe heraus. Haberberger brachte einen Umzug der Arztpraxis vom Rathaus ins Schulgebäude ins Spiel, um dort ein medizinischen Versorgungszentrums einzurichten.

Die Dorfgemeinschaft Filchendorf treibe die Dorferneuerung unermüdlich voran. Im Frühjahr stehen die Überfahrten am Filchendorfer Graben an. Ein Highlight war letztes Jahr der vom Obst- und Gartenbauverein organisierte Almabtrieb. "Ein wunderbares Fest war auch die Jubiläumsfeier des Posaunenchores." Dank galt dem Förderverein Rauher Kulm, den Feuerwehren. "Sie sind Garant für die Sicherheit der Bürger." Zu Bauhofmitarbeiten und Mitarbeitern der Verwaltungsgemeinschaft sagte er: "Ohne eure Leistungen würde die Gemeinde nicht funktionieren."

Musikalisch umrahmt wurde der Neujahrsempfang vom Evangelischen Posaunenchor. Lockere Gespräche und gemütliches Beisammensein schlossen sich bei Getränken, Kaffee und Kuchen an. Die Landtagsabgeordneten Annette Karl (SPD) und Tobias Reiß (CSU) sagten der Kulmstadt in ihren Grußworten Unterstützung zu. Sie sehen mit zahlreichen angestoßenen Maßnahmen, vor allem im Hinblick auf die bevorstehende Marktplatzsanierung, eine tolle Zukunft für die Stadt. Neustadt sein ein charmanter liebenswürdiger Ort.
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