Bürgerfest Neustadt am Kulm
Diesmal vereint der Marktplatz

Mit einer frisch gezapften Halben stießen (von links) Pfarrer Hartmut Klausfelder, Stadtverbandsvorsitzender Karlheinz Schultes, Bürgermeister Wolfgang Haberberger und Pfarrer Sven Grillmeier aufs Bürgerfest an.
Vermischtes
Neustadt am Kulm
24.07.2016
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Neustadts Marktplatz war zuletzt häufiger Grund für Streit. Dass sich dort wunderbar zusammenfinden lässt, bewies das Bürgerfest der Kulmstadt am Wochenende.

Ein ökumenischen Gottesdienst mit den Pfarrern Sven Grillmeier und Hartmut Klausfelder eröffnete am Samstag das 37. Bürgerfest im fast voll besetzten Bierzelt auf dem Festplatz gleich oberhalb des Rathauses. Pfarrer Grillmeier betonte, dass es schöner Brauch sei, dem weltlichen Bürgerfest einen Gottesdienst vorausgehen zu lassen.

Pfarrer Klausfelder stellte den Feierabend und den Glauben an Gott in den Mittelpunkt. Man müsse dankbar sein, "weil wir einen Gott haben, der uns den Feierabend schenkt". Glauben heiße auch, gemeinsam zu feiern, der Glaube schenke Liebe und Glück. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst vom evangelischen Posaunenchor unter der Leitung von Karin Müller-Bayer, wobei der Chor den Gottesdienst mit dem Lied "Geh aus, mein Herz, und suche Freud" eröffnete.

Anschließend dankte Bürgermeister Wolfgang Haberberger den Pfarrern, Stadtverbandsvorsitzendem Karlheinz Schultes und den vielen Helfern der verschiedenen Vereine für die sehr gute Organisation. Mit einer frisch gezapften Halbe und einem "O 'zapft is" stießen anschließend Wolfgang Haberberger, Karlheinz Schultes und die Seelsorger aufs Bürgerfest an.

Im Gegensatz zum Vorjahr spielte das Wetter mit. Schon bald leerte sich das Festzelt, und die Festbesucher suchten sich einen Platz unter den Bäumen im Freien, so dass ausgelassene Biergartenstimmung aufkam. Vor den Essensständen bildeten sich Schlangen, so dass die Betreiber wohl mit dem Geschäften zufrieden sein konnten. Im Eingangsbereich des Festzeltes sorgten die Weinwallfahrer für Stimmung.

Wegen der sommerlichen Temperaturen blieben die Plätze im Weinzelt des Posaunenchores meistens leer. Was aber nicht heißen soll, dass der Trollinger aus Baden-Württemberg keine Abnehmer fand. Der Wein sorgte zusammen mit den Klängen der Weinwallfahrer für "weinselige Stimmung" am Festplatz. Ein Übriges taten Schmankerln wie Weinseelen und Brote mit Backsteinkäse und Obatztn. Als sich gegen Mitternacht der Festplatz leerte, war die Cocktailbar die letzte Anlaufstation.
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