Bürgermeister soll verhandeln
Wird die Kulmstadt größer?

Vermischtes
Neustadt am Kulm
21.10.2016
33
0

Geht es nach dem Stadtrat, so wird die Kulmstadt größer werden. Bürgermeister Wolfgang Haberberger soll mit den Gemeinden Vorbach und Speinshart verhandeln. Vor allem eine Institution würde von einem positiven Abschluss profitieren.

Westlich von Neustadt liegt das gemeindefreie Gebiet "Speinsharter Forst". Vor einigen Wochen hatte schon der Vorbacher Bürgermeister Werner Roder sein Interesse bekundet, dieses Gebiet in die angrenzenden Gemeinden einzugliedern. Laut Bürgermeister Wolfgang Haberberger gibt es für die Kommune keine Pflichten, aber auch kaum Vorteile.

Waschen gegen Gebühr


Allerdings würde eventuell die Evangelische Kirchengemeinde von einer Vergrößerung ihres Gemeindegebietes finanziell profitieren. Die Schlüsselzuweisungen würden dann vermutlich höher ausfallen. Nach kurzer Diskussion ermächtigte das Gremium den Bürgermeister, mit den Gemeinden Speinshart und Vorbach Verhandlungen für eine Eingliederung zu führen. Eine Einigung und ein sinnvoller Grenzverlauf sollte dabei angestrebt werden. Im Tagesordnungspunkt "Verschiedenes" informierte außerdem der Bürgermeister, dass die Stadt Ausrüstungsgegenstände für die drei Ortswehren im Wert von 5440 Euro bei der Firma Paul Ludwig bestellt hat. Den Wunsch der Neustädter Feuerwehr, eine Waschmaschine und einen Trockner zur Reinigung und Imprägnierung der Schutzanzüge anzuschaffen, wurde nicht entsprochen, nachdem die Eschenbacher Wehr angeboten hatte, die Neustädter Ausrüstung für eine geringe Gebühr mit zu waschen.

Weiterhin berichtete das Stadtoberhaupt über den Besuch von Raimund Karl vom Bayerischen Amt für Denkmalschutz. Mit ihm wurden Maßnahmen für die Stadtsanierung diskutiert. Diese Vorschläge werden von den Planern überprüft und so weit wie möglich übernommen. Stadtrat Walter Schindler wollte wissen, ob bei diesem Treffen die Interessengemeinschaft dabei war. Haberberger entgegnete, dass nur Vertreter der Stadt beteiligt waren.

Alarmanlage für Posträume


Der alte Hochbehälter am kleinen Kulm ist in einem schlechten Zustand und müsste saniert werden. Haberberger schlug vor, den Behälter mit dem Stadtrat zu besichtigen. Er kündigte an, wegen der Archäologieausstellung eine Alarmanlage für die alten Posträume anzuschaffen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.