Familiengottesdienst für die Mockersdorfer Kinder
Symbole von Jesus

Pfarrer Sven Grillmeier unterhielt sich mit den Kindern beim Familiengottesdienst über alltägliche Symbole, die mit Jesus zu tun haben. Bild: hia
Vermischtes
Neustadt am Kulm
22.06.2016
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Beim Familiengottdienst sind vor allem die Kinder gefragt. Die interpretieren alltägliche Gegenstände und finden darin immer eine göttliche Botschaft. Pfarrer Sven Grillmeier zeigt sich begeistert.

Mockersdorf/Kirchenlaibach. "Wer glaubt, ist nicht allein" - dies zu spüren war Motto, Motivation und Ziel des Familiengottesdienstes, den das Vorbereitungsteam Kerstin Haberberger, Melanie Walter, Maria Busch und Heidi Schäffler mit Pfarrer Sven Grillmeier und Pastoralreferent Robert Schultes für die Mockersdorfer Kinder und ihre Eltern am Sonntag vorbereitet hatten.

Und es sollte ihnen beeindruckend gelingen. Denn auf den Altarstufen liegende verschiedene Gegenstände regten durch ihre symbolische Bedeutung bereits beim Betreten der Dreifaltigkeitskirche die Fantasie an und gaben die Richtung vor. Entsprechend dem Motto hatten die Organisatoren das gleichnamige Kirchenlied an den Beginn des Gottesdienstes gesetzt.

Gesprächskreis am Altar


Die Gottesdienstbesucher stimmten dann auch zum Einzug von Pfarrer Sven Grillmeier und seinen Ministranten in den modernen Klassiker unter den Kirchenliedern ein. Brigitte Haberberger aus Mockersdorf gab den Familien und Kindern in der Lesung die hoffnungsvollen Paulus-Worte der Verheißung Jesu mit auf den Weg. Michael Hummer aus Plössen ergänzte diese in seinen Kyrie-Rufen. Nach dem Evangelium holte der Geistliche die Kinder zum Gesprächskreis auf die Altarstufen. Im Zwiegespräch wurde anhand verschiedener Symbole überlegt, wer und was Jesus für die Kinder und ihre Eltern bedeutet. Die Kinder waren voll bei der Sache und warteten mit spontanen und kenntnisreichen Antworten auf. Was wiederum den sichtlich begeisterten Pfarrer neugierig werden ließ: "Wer ist denn der Religionslehrer in der Schule?"

Bei den Gegenständen auf dem Altar war ein Smiley dabei. So wie die Kinder es ihren Freunden als Zeichen der Freude und Freundschaft schicken, so interpretierten sie es als Symbol der von Jesus ausgehenden Freude und Freundschaft im Leben.

Frieden und Kraft


Auch nicht lange zu überlegen brauchten die Kinder beim Feuerwehrhelm, der für Schutz und Hilfe steht. Eine weiße Taube symbolisierte den Frieden, ein Kreuz die Erlösung durch Kreuz und Auferstehung. Schließlich steht der Olivenbaum für die Kraft und Stärke, die Jesus schenkt. Beim Pflaster fielen gleich zwei Dinge ein: Einmal, dass die Mutter schimpft, "was hast schon wieder angestellt?" Aber im gleichen Atemzug, wie Jesus tröstet: "Wird schon wieder - tut gleich nicht mehr weh." Wie sich zeigte, haben die Kinder auch alle ein Kindergebetbuch zu Hause, mit dem sie zu Jesus beten. Auf diese Weise gemeinsam im Glauben unterwegs zu sein, erleichtere vieles, so Grillmeier. So wie Jesus als Freund die Kinder durch das Leben begleite, so sind Eltern, Familie und Freunde gefordert, die Kleinen als Freunde zu begleiten.
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