Kulmstadt bereitet sich früh vor
Jubiläum jetzt schon im Blick

In Filchendorf steht das Porsch-Anwesen leer. 1300 Quadratmeter von dieser Fläche will ein Paar kaufen und dort ein Wohnhaus mit Garage bauen. Bild: ow
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Neustadt am Kulm
29.11.2016
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Mit Sekt und leuchtenden Zahlen am Rauhen Kulm beschäftigte sich der Stadtrat. Das 650-jährige Bestehen der Kulmstadt im Jahr 2020 will schließlich früh genug geplant sein.

In vier Jahren feiert die Kulmstadt Jubiläum. Das Fest soll schon zum Jahresbeginn um 0 Uhr mit einem Sektempfang im Rathaus starten. Außerdem wird der Aussichtsturm am Rauhen Kulm mit der Zahl 650 beleuchtet. Der Haupt-Event findet dann vom 26. bis zum 27. Juni statt. Höhepunkte sollen ein internationales Musikkapellenfestival mit sechs bis neun Kapellen, ein Bauernmarkt und ein Themenfestumzug sein. Bürgermeister Wolfgang Haberberger bat die Vereine und Bürger, sich intensiv zu engagieren.

Weiterhin informierte Haberberger, dass Neustadt am Kulm zum Winteranfang einen neuen Kommunaltraktor mit Schneepflug für 132 000 Euro angeschafft hat. Der Fendt 313 Vario S4 wurde vorher von den Mitarbeitern im Kommunalbetrieb mehrere Tage getestet. Das Fahrzeug erfüllt die neueste Abgasnorm "Tier4" final.

Schnelles Internet


Die Ortsteile der Kulmstadt (Siedlung Sporrer, Filchendorf, Mockersdorf, Lämmershof, Firkenhof, Tremau, Neustadt Nord und Scheckenhof) werden schnelles Internet bekommen. Mit einer Bausumme von 518,470 Euro vergab der Stadtrat den Auftrag zum technischen Breitbandausbau an die Telekom. Die Bayerische Staatsregierung fördert dieses Projekt mit 80 Prozent. In den kommenden beiden Jahren werden alle Haushalte bis in die Häuser hinein mit Glasfaserkabel angeschossen. Es entstehen keine Anschlusskosten für die Hauseigentümer, da diese von der Kommune mit bestritten werden.

Das Porsch-Anwesen in Filchendorf steht seit einiger Zeit leer. Die Filchendorfer Tanja und Andre Wenzel wollen 1300 Quadratmeter von dieser Fläche kaufen und dort ein Wohnhaus mit Garage bauen. Das bestehende Haus nebst Stall und Stadel soll deshalb abgerissen werden. Der Stadtrat hatte keine Einwände zu dieser Bauvoranfrage.
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