Neues Haus, fleißige Helfer

Viele Ehrungen standen bei der Aktivenweihnacht der BRK-Bereitschaft auf dem Programm. Unser Bild zeigt die Jubilare mit Bereitschaftsführer Gerhard Müller (Vierter von links), Kreisgeschäftsführer Direktor Franz Rath (links) sowie (von rechts) Rotkreuzbeauftragten Hartmut Ordnung, Kreisbereitschaftsleiter Sandro Gallitzdörfer und dessen Stellvertreter Thomas Rauch. Bild: ww
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Neustadt am Kulm
01.12.2016
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Knapp 10 000 Stunden ehrenamtlichen Dienst leistete die BRK-Bereitschaft Neustadt am Kulm 2016. Grund genug, dafür Danke zu sagen.

Bei einem gemeinschaftlichen Essen im Gasthaus Burucker zog die BRK-Bereitschaft eine sehr positive Bilanz über ein arbeitsintensives Jahr 2016. Im Mittelpunkt der Aktivenweihnacht standen dabei zahlreiche Ehrungen verdienter Mitglieder.

Ein Höhepunkt im Vereinsleben war laut Bereitschaftsleiter Gerhard Müller die Feier, als man das neue Rotkreuzhaus an der Jahnstraße seiner Bestimmung übergab (wir berichteten). In diesem Jahr sollen als letzte Arbeiten noch die Aufbringung der Isolierung der Lagerraumdecke und der Ausbau des Innenhofes mit Terrasse erfolgen.

Dank sagte Müller den Erste-Hilfe-Ausbildern Gerhard Schmetzer und Anke Priebe. Anke Priebe hatte zudem das Personal der Hauskrankenpflege wieder auf den neuesten Stand der Dinge gebracht. Dank galt allen Aktiven, die ehrenamtlichen Dienst in den verschiedenen Rettungswachen versahen. Immerhin waren es 1050 Stunden, die sie ehrenamtlich leisteten. Einmal mehr gefordert waren die Helfer vor Ort, die zu 43 Einsätzen gerufen wurden. In der Krisenintervention hat Erste-Hilfe-Ausbilderin Anke Priebe in diesem Jahr schon 168 Einsatzstunden hinter sich. Darunter fallen auch zwei Großeinsätze: die Flutkatastrophe in Simbach am Inn und eine Personensuche an der Talsperre Kainsmühle. Sie ist auch als Einsatzleiterin Rettungsdienst unterwegs.

Gut besucht waren die drei Blutspendetermine. Der nächste ist am 27. Dezember in Neustadt am Kulm im neuen Rot-Kreuz-Haus. Ehrenamtlich engagiert hatten sich die Bereitschaftsmitglieder auch im "Cafe Zeitlos". Dabei betreuten sie an Demenz und Alzheimer erkrankte Mitbürger. Parallel dazu bietet das Rote Kreuz auf Wunsch von Angehörigen auch eine Betreuung zu Hause an.

Aktive Gruppen


Unterstützung findet das Team bei den Hauptamtlichen der Hauskrankenpflege. Diese Einrichtung habe sich laut Müller zum Dauerrenner entwickelt und findet zweimal im Monat statt. Die Nachfrage nach Plätzen sei immer noch steigend, so dass man die Teilnehmerzahl auf maximal 16 Personen begrenzen musste. Dazu berichtete der Bereitschaftsleiter weiter, dass der Kreisverband zur Demenzbetreuung ein Fahrzeug zur Verfügung stellt. Die häusliche Demenzbetreuung in Kirchenthumbach wird durch die hiesige Bereitschaft organisiert und läuft ebenfalls sehr gut.

Sehr aktiv waren auch die verschiedenen Gymnastikgruppen in den Ortschaften Neustadt am Kulm, Pressath, Burkhardsreuth, Kirchenthumbach und Oberbibrach. Hier galt ein Dankeschön an die Adresse der Übungsleiterinnen Hannelore Wenzel und Anni Priebe. Für das kommende Jahr kündigte der Sprecher die Umlackierung des Technik- und Sicherheitslasters an. Dafür müssen einige der jungen Mitglieder der Bereitschaft den sogenannten Helferführerschein bis 7,49 Tonnen erwerben. Erfolgreich war auch die Teilnahme von fünf Bereitschaftsmitgliedern am Einführungsseminar Digitalfunk. Zudem hat Mathias Schinner erfolgreich die Sanitätsausbildung abgeschlossen. Petra Schacknies und Mathias Schinner haben den Grundlehrgang Technik und Sicherheit erfolgreich abgeschlossen.

Müller dankte allen Sammlern und Spendern der Frühjahres- und Herbstsammlung. Dank galt auch all jenen Bereitschaftsmitgliedern, die sich freiwillig zu den drei Kulmhausdiensten gemeldet hatten.

Insgesamt leistete die Bereitschaft etwa 9910 Stunden ehrenamtlichen Dienst. Dank ging an die Bereitschaftsmitglieder, die Stadt Neustadt am Kulm sowie an die Gemeinden Vorbach und Oberbibrach für die Überlassung verschiedener Räumlichkeiten sowie an den Kreisverband Weiden-Neustadt mit allen Führungskräften für das entgegengebrachte Vertrauen. Müller informierte, dass am Dienstag, 6. Dezember, die Nikolausfeier mit Fackelzug vom Rathaus zum Rotkreuzhaus geplant ist.

Gelungenes Rotkreuzhaus


Kreisbereitschaftsleiter Sandro Gallitzdörfer hob das große Engagement der Bereitschaft hervor: "Was hier geleistet wurde, kann man schon alleine an den geleisteten Stunden sehen." Sehr gut gelungen sei das neue Rotkreuzhaus. Bevor Gallitzdörfer mit seinem Stellvertreter Thomas Rauch die Ehrung langjähriger, treuer Mitglieder vornahm (siehe Kasten) , informierte Bereitschaftsleiter Müller noch über einen nicht alltäglichen Termin, an dem die Bereitschaft vor einigen Tagen im Maximilianeum in München teilgenommen hatte: Mit Gerhard Schmetzer, Horst Priebe und Horst Biewald waren dort nämlich gleich drei aktive Mitglieder der Bereitschaft mit dem Ehrenzeichen in Gold der Bereitschaften ausgezeichnet worden (wir berichteten).

Ehrungen5 Jahre: David Jung, Rebecca König, Nadine Preißinger, Markus Wenzel und Katharina Wiesent;

10 Jahre: Petra Schacknies,

15 Jahre : Bianca Lindner, Daniela Pühl, Sonja Rauch, Michaela Walter;

20 Jahre: Carina Burucker, Claudia Burucker, Ingrid Hirschke, Tina Hösl, Monika Schmidt;

25 Jahre: Heidi Preißinger;

30 Jahre: Dr. Berthold Bergner;

50 Jahre: Horst Priebe.

Mit der Silbernen Ehrenadel des BRK für 25 Jahre wurde Heidi Preißinger und mit der DRK-Ehrennadel in Gold Horst Priebe ausgezeichnet.

Das Ehrenzeichen der Bereitschaft in Bronze erhielten: Sebastian Burucker, Benedikt Doreth, Thomas Gröger, David Jung, Jens Priebe, Petra Schacknies, Andreas Schmidt, Helmut Schmidt und Peter Übelhack.

Das Ehrenzeichen der Bereitschaft in Silber wurde an Günther Rieß überreicht.

Bürgermeister Wolfgang Haberberger wurde mit der Ehrenplakette in Silber geehrt.

Die Silberne Ehrennadel für besondere Verdienste nahmen Bereitschaftsleiter Gerhard Müller und Anke Priebe entgegen, die Goldene Ehrennadel für außergewöhnliche Verdienste war für Hannelore Wenzel.

Das Staatsehrenzeichen in Gold für 40 Dienstjahre erhielt Elisabeth Zehner.

Zudem wurde Katharina Sturm für ihren überörtlichen Einsatz beim Hochwassereinsatz in Simbach am Inn ausgezeichnet. (ww)
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