Pfarrer Grillmeier geht die Puste aus
Viele Sketche bringen Damen beim Kaffeekränzchen zum Lachen

Bei der Modenschau haben (von links stehend) Ursula Dadder, Christa Kausler, Brigitte Ziegler, Maria Fuchs, Regina Krywinski (sitzend) Geld vom Vater bekommen, um mal richtig shoppen gehen und sich neue Klamotten kaufen zu können. Bild: hia
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Neustadt am Kulm
29.01.2016
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Mockersdorf. Wehe sie werden losgelassen - drei Stunden strapazierte der Frauenbund die Lachmuskeln seiner Mitglieder - und mittendrin Pfarrer Sven Grillmeier.

Das Kaffeekränzchen der Mockersdorfer Damen im Gasthaus Schmidt in Ramlesreuth ist legendär. Rappelvoll war die Gaststube, als Vorsitzende Agnes Horn die Besucher in Reimform begrüßte. Ursula Dadder und der Frauenchor trugen zum Programm lustige Lieder bei, in denen sie die Männerzunft aufs Korn nahmen und aufzeigten, was man so alles mit einem Dampfstrahler säubern kann.

Dazu ließen sich die Damen ein reichhaltiges Kuchen- und Tortenbüfett schmecken. Mit schauspielerischen Meisterleistungen ging es bei vier Sketchen in die Vollen. Bei der "Modenschau" zeigten sich Ursula Dadder, Maria Fuchs, Christa Kausler, Regina Krywinski, Brigitte Ziegler und Regina Krywinski von ihren besten Seiten. "Beim Friseur" möchte Kunde Walter (Martina Leiter) von der Hairstylistin (Renate Fraunholz) einen besonderen Haarschnitt: vorne kurz, nur hinten sollte kein Millimeter abgeschnitten werden. Wie die neue Frisur und ein Papstbesuch zusammenspielten, erfuhren die Faschingsgäste in dem Sketch.

Um Ämterwirrwarr und Doppeljobs von Beamten ging es in "Wem Gott ein Amt gibt". Eine Neuzugezogene (Agnes Horn) sucht eine Wohnung. Das sei nicht so einfach, so der Beamte (Ursula Dadder) mit schwäbischem Dialekt: "Da könnte ja jeder kommen."

Pfarrer Grillmeier brachte die Damen durch seine Mimik in einem weiteren Sketch zum Lachen. In einer Doppelrolle spielte er ein älteres Ehepaar, das ins Bett gehen möchte. Das Löschen einer Kerze gestaltet sich schwierig. Sie lässt sich einfach nicht auspusten. Der Mann probiert es, doch leider hat er schiefe Mundwinkel, er bläst die Luft zur Seite heraus. Bei der Frau das gleiche Problem, nur seitenverkehrt. Sie holen den Sohn. Auch er hat ein Handicap, ebenso die Tochter. Nun muss der Nachbarn ran. Er nimmt zwischen Daumen sowie Zeigefinger etwas Spucke und löscht so die Kerze.
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