Vortrag von Kathrin Karban-Völkl
Entrümpeln für Körper und Geist

Vielfältige Denkanstöße zum Thema "Entrümple und Lebe", gab Referentin Kathrin Karban-Völkl aus Kemnath den Senioren der evangelischen Kirchengemeinde mit auf dem Weg. Bild: ww
Vermischtes
Neustadt am Kulm
12.10.2016
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Gutes tun für Leib und Seele: Dass Ausmisten für beides gut ist, erfuhren die Gäste beim Seniorennachmittag der evangelischen Kirchengemeinde.

Beim ersten Seniorennachmittag nach der Sommerpause gab es für die Senioren der evangelischen Kirchengemeinde Denkanstöße zum Thema "Entrümple und Lebe". Referentin Kathrin Karban-Völkl aus Kemnath gab den Senioren dabei viele Tipps, wie ihre Informationen im täglichen Leben umgesetzt werden können.

Sie empfahl den Senioren einen virtuellen Rundgang im eigenen Haus, um festzustellen, wo man mit dem Entrümpeln anfangen könne. Jedermann solle Ballast abwerfen und für Ordnung sorgen. "Ausmisten" sollte man aber nur dann, wenn man wirklich Lust darauf verspüre. "Entrümpeln Sie ohne schlechtes Gewissen und nehmen Sie Abschied von Gegenständen und schaffen Sie somit Raum für neue, sinnvolle Einkäufe und Anschaffungen", riet die Sprecherin den Senioren.

Weiter empfahl die Referentin vor dem Wegwerfen daran zu denken, dass so mancher Gegenstand für jemanden hilfreich sein könnte und dieser eine sinnvolle Verwendung für die Gegenstände haben könnte. Es gebe viele gemeinnützige Einrichtungen und Läden, die oftmals dankbare Abnehmer seien. Entrümpeln bringe eine Menge Arbeit mit sich. Auf der anderen Seite geben geleerte Regale und Schränke einem das Gefühl, Ordnung geschaffen zu haben.

In einem weiteren Schritt sprach die Referentin einen Ort an, in dem die Erinnerungen wurzeln, nämlich die Seele. Sie zitierte hierbei Teresa von Avila mit den Worten: "Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen." Ab und an, meinte Karban-Völkl, kommt unser Körper verstaubt daher. Sie riet deshalb den eigenen Körper zu "entrümpeln", ihm etwas Gutes tun. Was jemandem gut tut, müsse jeder für sich entscheiden.

"Hören Sie, was Ihre Seele zu erzählen hat," riet sie den Senioren. Und letztendlich, erklärte die Referentin, sei da noch einer, der unsere Seele oft in die Hand nimmt und uns führt. Der Vertrauen schon seit jeher groß geschrieben habe und es jeden Tag aufs Neue verspreche: Gott selbst. Ein größeres Geschenk könne man seiner Seele nicht machen.
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