"Einfach super"
After-Zug-Party am Parkdeck ausgelassen und friedlich

Sind wir nicht schön?

"Wirklich viel los. Die machen eine super Party", sagte Marco Zörner zur After-Zug-Party im Parkdeck am Hofgarten. Im Laufe des Tages drängten bis zu 7000 Faschingsnarren auf das Gelände an der Stadthalle.

Kurz nach 15 Uhr am Sonntagnachmittag öffneten sich die Schleusen - im wahrsten Sinne des Wortes. "Das Schleusensystem hat sich bewährt", urteilte Marcus Fritsch vom Sicherheitsdienst Fri-Sec nach der Sause. Im zentralen Eingangsbereich kanalisierte ein Slalomparcours aus Bauzäunen die Besucherströme.

Für die unterschiedlichen Altersgruppen gab es getrennte Eingänge. Fritsch war mit 23 Sicherheitsmitarbeitern im Einsatz, dazu kamen Ordner vom Faschingsverein, eine Streife der Polizei und Rettungskräfte vom Roten Kreuz. "Das ist mittlerweile ein eingespieltes Team", sagte der Wildenauer Fritsch.

Das honorierten auch die Gäste. "Heuer war echt alles klasse. Die Passkontrolle hat superschnell funktioniert. Hut ab", lobte Christoph aus Neudorf. "Unvergleichbar heute, dieses friedliche Feiern", freute sich Sandro Schäffler, bei dem als Vorsitzenden des Fördervereins Neustädter Faschingszug alle Fäden zusammenliefen. Auch die Sanitäter vom Roten Kreuz hatten nur zehn kleinere behandlungsbedürftige Fälle, von denen vier mit einem Abtransport endeten.

Für den Ablauf waren rund 100 Helfer vom Faschingsverein auf den Beinen. Schon drei Tage im Voraus waren sie im Einsatz, um die über 30 Meter lange Bar, die Bühne für den DJ oder die Bauzäune zur Absperrung des Geländes aufzubauen. Damit waren die besten Voraussetzungen für eine ausgelassene Party geschaffen. "Im Vergleich zum letzten Jahr einfach super. Es ist viel wärmer", meinte Lisa aus Flossenbürg. Frieren musste sicherlich keiner. Besonders im Bereich vor der Bühne, auf der DJ Eddie auflegte, tanzten die Maschkerer dicht an dicht.

"Cool, wie jedes Jahr", sagte Sascha Sager dazu. "Die Party ist stark. Die Leute sind gut drauf, und man trifft viele Bekannte." Gegen 22 Uhr geleitete der DJ an der Spitze einer langen Polonaise die meisten noch immer Feierwütigen zum Ausgang. Auch die restlichen Partygäste räumten auf Bitten der Ordner friedlich das Feld.
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