Mehr Fische für mehr Gewässer
Kreisfischereiverein zieht positive Jahresbilanz

Eine positive Bilanz zog der Kreisfischereiverein in der Jahreshauptversammlung im Vereinsheim in Altenstadt. Einen wichtigen Posten hat er neu besetzt.

Vorsitzender Bernhard Weiß sprach von einem ruhigen Jahr. Ein Höhepunkt war der Abschluss der Renovierung am Vereinsheim neben dem vereinsinternen Hegefischen und dem Fischerfest. Neue Jugendwarte sind Marco Fuhrmann und Johannes Schmid. Zugleich wurden die Angellizenzen für die neue Saison ausgegeben. Wichtige Bestandteile im Vereinsleben sind die eigene Fischzucht und der Besatz der Vereinsgewässer. Im vergangenen Jahr wurden neun Zentner Fische in die Waldnaab gesetzt. Hinzu kamen 130 Hechte sowie 5 Zentner Karpfen und 70 Hechte für den Rupprechtweiher. Dank sprach Weiß den Züchtern Jürgen Kappert, Josef Wenzl und Hans Grundler aus.

Die Arbeitsdienste waren zu Jahresbeginn recht gut besucht, danach ließ das Interesse immer weiter nach, bedauerte Weiß. Erneut erfolgreich war die Rama-dama-Aktion. Rund 240 Kilogramm Müll, der größtenteils immer wieder durch Hochwasser angeschwemmt wird, wurden entlang der Vereinsgewässer eingesammelt. Beim Anangeln gewann Marco Fuhrmann, beim Abangeln Josef Wenzl, beim Königsfischen siegte Max Bruckner. Fischerkönig wurde Josef Wenzl. Max Brucker fing mit einem 15-Pfund-Hecht den schwersten Fisch des Jahres.

Beliebtes Hochseefischen


Großen Zuspruch fand das von Weiß organisierte Hochseeangeln. Seit nunmehr 20 Jahren fährt der Kreisfischereiverein an die Ostsee. "Immer beliebter wird unser Fischerstammtisch", berichtete Weiß. Beim Besuch des Fischerfestes vermisste er allerdings die meisten Mitglieder. "Zum Glück kamen viele Auswärtige und ließen sich mit den Fischschmankerln verwöhnen."

Von der Stadt Neustadt pachtete der Verein ab Hammerharlesberg rund 1,5 Kilometer Waldnaab hinzu, außerdem noch 2,5 Kilometer von der Floß ab dem ehemaligen Osram-Gelände bis zur Waldnaab-Einmündung.

Fischereiaufseher-Obmann Hans Fischer berichtete von 194 Kontrollen, davon 36 in der Nacht, die er zusammen mit den weiteren sechs Aufsehern erledigt hat. "Sie verliefen heuer nicht ganz reibungslos", erzählte Fischer. "Wir mussten fünf Verwarnungen aussprechen und drei Zuwiderhandlungen mit Lizenzentzug und Platzverweis ahnden." Jugendwart Fuhrmann verwies auf ein Schnupperangeln, aufs Zeltlager und auf diverse Angeltreffen. Geplant sei heuer ein Familienfischen.
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