Unermüdliche Naturfreunde
OWV ehrt verdiente Mitglieder

Vorsitzender Rudolf Bäumler (vorne, rechts) ehrte Mitglieder für bis zu 50 Jahre Treue zum OWV. Bild: bgm

Der OWV betreut rund 4000 Kilometer Wanderwege. Damit leiste der Verein einen Beitrag zum sanften Tourismus, sagte Hauptvereinsvorsitzender Armin Meßner. Doch manchmal mache die Natur auch ganz schön viel Arbeit.

"Wir von der Stadt wissen, wie viel der OWV für uns leistet. Wir arbeiten sehr gut zusammen", sagte Bürgermeister Rupert Troppmann in der Jahreshauptversammlung des OWV. Von der "Rama-dama"-Aktion bis zur Bergmesse bringe sich der Verein mit Aktivitäten in die Gemeinschaft ein, lobte der Rathauschef.

"Die Ziele, die wir verfolgen, sind immer noch wichtig", betonte Hauptvereinsvorsitzender Armin Meßner. "Wir sind nicht nur für den Naturschutz da, wir machen Brauchtum und wollen unser Wissen von der Heimat weitergeben", umriss Meßner die Aufgaben des 1916 gegründeten Hauptvereins. Beim Wandern erkenne man die Schätze der Natur. Dabei erlebe diese Freizeitbeschäftigung derzeit eine Renaissance.

Mäuse statt Meisen


Auch der Neustädter Zweigverein hatte mit der Dreikönigs- und der Emmauswanderung zwei gemeinsame Ausflüge in die Natur angeboten. Gegenüber dem Vorjahr ging die Teilnehmerzahl aber um leicht zurück, berichtete Wanderwart Gerhard Meier. Von 92 Nistkästen waren 74 mit Blau-, Kohl- und Sumpfmeisen sowie Baumläufern und Kleibern belegt. Auch eher ungebetene Gäste hatten es sich darin schon für den Winter bequem gemacht. In rund jedem zweiten Nistkasten waren im Herbst Mäuse eingezogen - für die Säuberung war Mundschutz notwendig.

An sieben Futterstellen hatte Manfred Witt im Winter über rund 100 Kilo Mischfutter ausgebracht. Dank einiger Spender sind kürzlich sechs weitere Nistkästen dazugekommen. Vorsitzender Rudolf Bäumler erinnerte an Maibaumfest, das Gartenfest an Fronleichnam, den Brezen- und Käseverkauf am Bürgerfest sowie das Adventsstandl mit dem Verkauf von Waren des Klosters Münsterschwarzach. Der "Glanzpunkt im Vereinsjahr" sei die Bergmesse auf dem Harlesberg mit rund 400 Gläubigen gewesen. Der Zweigverein betreue rund 32 Kilometer Wanderwege sowie 31 Ruhebänke oder Sitzgruppen.

Probleme am Doost


"Bei meinem letzten Besuch am Dost war ich erschüttert", sagte Ferdinand Kamm. Die Steine würden immer weiter vermoosen, umgefallene Bäume liegenbleiben. "Ich bin wirklich traurig, dass es so verkommt. Generationen von Kindern haben auf diesen Felsen gespielt." Kamm möchte, dass das Waldgebiet ausgelichtet wird. Wenzl Zupfer bat den "Fürstenbrunnen" wieder instand zu setzen.

Ehrungen"Wir ehren in Ihnen die Tugenden der Treue und Zuverlässigkeit", sagte Vorsitzender Rudolf Bäumler bei der Mitgliederauszeichnung. Die Nadel "In Anerkennung" erhielt Dieter Holub für seinen Einsatz für den OWV.

Ein besonderes Jubiläum feierte Ferdinand Kamm. Er gehört seit 40 Jahren zum OWV. Gerhard Krauß, der schon 50 Jahre mitmacht, war verhindert. Für 25 Jahre zeichneten Bäumler und Hauptvorsitzender Armin Meßner Wenzl Zupfer aus.

Ehrenurkunden für 15 Jahre bekamen Irene Brewitzer, Bertram Erhardt, Maria Hecht, Adolf Höpfl, Barbara Konz, Johanna Landgraf, Gerhard Meier, Martha Mohr, Alfred Reber, Jochen Rosner, Rita Rosner, Gertrud Spachtholz, Reinhard Steinhilber, Georg Trottmann, Gertraud Trottmann, Harald Türpitz, Sonja Völkl, Josef Walbert, Günther Washausen und Arthur Weber.

Vor 10 Jahren unterzeichneten ihren Aufnahmeantrag Engelbert Eckart, Anna Fritsch, Karl Hofmann, Heinz Kloss, Bernhard Lang und Josef Moldaschl. (bgm)
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