Zu Gast bei Kaiserjägern
Botschafter für Heimat und Tradition

Als Ehrengast vertrat Verbindungsoffizier Ludwig Fritsch (rechts) die Historische Bürgerwehr Neustadt beim 90. Gründungsjubiläum der Tiroler Kaiserjäger. Zusammen mit prominenten Vertretern wie dem Kufsteiner Bürgermeister Martin Krumschnabel, der Landtagsabgeordneten Andrea Krumschnabel und Landrat Johannes Dratten nahm er das Ehrendefilee ab.

(bgm) "Tradition verbindet" ist eine der Überzeugungen von Ludwig Fritsch. Die Einladung als Ehrengast zum 90-jährigen Gründungsjubiläum der Tiroler Kaiserjäger in Kufstein war für den bayerischen Verbindungsoffizier der Historischen Bürgerwehr daher ein Pflichttermin, den er gerne wahrnahm.

Rund 1000 Uniformierte von Bürgercorps und Schützenvereinen nahmen an den Feiern mit Weihe der neuen Fahne teilzunehmen. "Mich freut es, dass ich als bayerischer Ehrengast und Pfleger der heimatlichen Kultur mit ihren Traditionen eingeladen wurde", sagt Fritsch. "Der Kufsteiner Stadtplatz präsentierte sich bei Kaiserwetter als einmalig buntes Bild mit diesen schönen, verschiedenen Traditionsuniformen aus ganz Österreich", schwärmt der frühere Stadtrat über seine Reiseeindrücke.

Nach der Feldmesse mit der Fahnenweihe zog ein langer Tross begleitet von mehreren Blaskapellen zur Kufsteiner Arena. Als Ehrengast durfte der Ehrenstadthauptmann das Defilee mit abnehmen - in einer Reihe mit Prominenten wie dem Bezirkshauptmann, dem Landrat, zwei Landtagsabgeordneten und dem Kufsteiner Bürgermeister.

In einem Grußwort erinnerte Fritsch an die gemeinsame Geschichte von Bayern und Österreich. "Natürlich stellte ich auch meine Heimatstadt in der Oberpfalz - ganz oben in Bayern - vor und übergab als kleines Gastgeschenk die Neustädter Chronik." Er selbst kam mit einem wunderschönen gestickten Fahnenband für die Bürgerwehr zurück.

Fritsch legt Wert darauf, dass die königlich bayerische Bürgerwehr nichts mit Militär zu tun hat. Die früheren Bürger- und Landwehren hätten nur soziale Aufgaben gehabt und insbesondere die Leistungen der heutigen Polizei, des Rettungsdienstes und der Feuerwehr erbracht. Erst gegen Ende der Königszeit seien Landwehren auch zu Kriegsdiensten herangezogen worden. Die Pflege des Brauchtums hat für Fritsch einen hohen Stellenwert.
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