Abenteuer Alltag
Christian Huber liest Skurriles an der Realschule

Christian Huber fand bei seiner Lesung schnell einen Draht zu Schülern und Lehrern. Bild: hfz

Jungautor Christian Huber las vor 140 Zehntklässlern an der Lobkowitz-Realschule aus seinem Buch "Fruchtfliegendompteur". Es ging um den absurd-komischen Alltag des Protagonisten Christian, der nicht ganz zufällig diesen Vornamen trägt. Huber beschreibt, wie dieser Christian seine Flugangst verdrängen will, indem er den anderen Fluggästen imaginär bereits passende Jobs für den Fall eines Absturzes zuteilt. Im Absturzcamp soll schließlich alles seine Richtigkeit haben.

Ein anderes Kapitel beschäftigte sich mit der körperlichen Fitness und den damit verbundenen Leiden des jungen C.: Beim Laufen im Park habe er manchmal das Gefühl, ihm sei hinterhergepfiffen worden - bis er realisiert, dass es sich um Geräusche aus seiner Lunge handelt. Christian vergleicht sich nichtsdestotrotz mit Forrest Gump. "Ich laufe ungefähr so, wie Forrest Gump spricht."

Die sympathische Art und der Sprachwitz gefielen Lehrern und Schülern. In der anschließenden Gesprächsrunde ging es vor allem um Musik und soziale Netzwerke. Nachdem er von Regensburg nach Berlin gezogen war, versuchte Huber sich mit der Produktion von Beats einen Namen zu machen. Allerdings stellte er bald fest, dass ihm das Schreiben mehr Freude bereitet. Unter dem Namen "Pokerbeats" führt er einen der erfolgreichsten deutschen Twitteraccounts. Das führte dazu, dass ihm der Piper-Verlag anbot, ein Buch zu veröffentlichen.

Neben seinem Job als "Fruchtfliegendompteur" arbeitet Christian Huber auch als freier Autor für Jan Böhmermann und für die Zeitung "Die Welt".
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