Ein Farbwunder
Neustadt erwirbt weiteres Bild des Malers Thaddäus Rabusky

Das Bild Rabuskys zeigt eine Stadt auf einem befestigten Felsen. Im Hintergrund verschwimmt eine Hügellandschaft in der Ferne. Repro: bgm

Freude im Rathaus: Die Stadt hat ein weiteres Bild von Thaddäus Rabusky erworben. Es ist ein besonderes Gemälde.

"Es ist ein typischer Rabusky mit exzellenten Farben", schwärmt Herrmann Wild bei der Präsentation der jüngsten Neuerwerbung der Stadt, einem Gemälde des 1862 verstorbenen Neustädter Künstlers. Sogar signiert ist es, was bei Rabusky relativ selten vorkomme.

Das Bild aus der Romantik zeigt eine Stadt auf einem befestigten Felsen. Im Hintergrund verschwimmt eine Hügellandschaft in der Ferne. Es ist keine real existierende Stadt, vielmehr habe der Künstler Versatzstücke aus seinen Erinnerungen und seiner Oberpfälzer Heimat neu arrangiert.

Insofern könne man das Bild auch als eine Art Vermächtnis des am 9. Mai 1767 in Neustadt geborenen Künstlers sehen, erklärt Experte Wild. "Es ist ein Farbwunder", lobt der frühere Kunsterzieher weiter. Zwar habe Rabusky ein scharfes Auge gehabt, seine "typischen" Fehler habe er dennoch auch in diesem Werk gemacht. "Mit der Zentralperspektive hat er's halt nicht gehabt."

Auf das Gemälde wurde Wild von einem ehemaligen Schüler aufmerksam gemacht. Die Stadt Neustadt hat es für 2700 Euro gekauft.
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