Felixberg
Gläubige drängen sich durch die Heilige Pforte

Bereits eine halbe Stunde vor dem Beginn des Festgottesdienstes am Palmsonntag um 10 Uhr waren viele Besucher in die Felixkirche gekommen. Kurz vor dem Beginn der Messe wurden alle Gläubigen aufgefordert, das Gotteshaus zu verlassen und sich auf dem Vorplatz zu versammeln. Dort begannen die Feierlichkeiten zum Öffnen der Heiligen Pforte in der Wallfahrtskirche der Franziskaner-Minoriten. Nach dem Segnen der Palmzweige und Verlesen des Evangeliums vom Einzug Jesu in Jerusalem lud Pater Stanislaus alle Anwesenden ein, sich der festlich geschmückten Nordtür des Gotteshauses zuzuwenden und erklärte: "Die Heilige Pforte, die wir heute öffnen dürfen, soll uns Gottes Barmherzigkeit vor Augen führen und uns einladen, in die offenen Arme des Vaters zu gehen, die er in Liebe für uns ausbreitet." Im darauffolgenden Segensgebet, das den Sinn der Heiligen Pforte verdeutlicht, hieß es weiter: "Schenke den Menschen, die dieses Tor gläubig durchschreiten, die Fülle deines Segens. Gib allen, die hindurchgehen, Kraft und Mut, nach deinen Weisungen und Geboten zu leben." Anschließend öffnete Pater Stanislaus die beiden Flügel der Heiligen Pforte. Vom Kreuz angeführt zogen der Altardienst und mehrere Hundert Gläubige mit den Palmzweigen in den Händen und voller Begeisterung singend durch die Pforte der Barmherzigkeit in die Kirche ein. Es war ein beeindruckendes Bild: Die Menschen strömten durch die weitgeöffnete Pforte und es nahm scheinbar kein Ende. Die Heilige Pforte soll vorerst bis Pfingsten den Gläubigen zur Verfügung stehen. Sie ist ganztägig offen. Bild: Schönberger
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