„Hausfluss“-Akteure legen „My-Baum“ flach
Für Säge zu stark für Muskeln zu schwach

Mit einer kleinen Handsäge wollte Peter Troppmann den "My-Baum" ursprünglich umsägen. Doch mit purer Muskelkraft, ganz ohne Werkzeug, ging es leichter. Bild: arw

Wenn sich an der "Alten Schießstätte" des Kunst- und Kulturverein "Hausfluss" etwas bewegt, ist es immer etwas außergewöhnliches. So wurde am Samstag der "My-Baum" gefällt, der seit fünf Jahren im Eingangsbereich steht.

Das multimaterielle Gewächs ist (war) etwa acht Meter hoch und bestand aus Baumaterial zum größten Teil aus verschiedenen Rohren. Für die Stabilität sorgte im inneren ein Baumstamm, erklärte Stephan Argauer. Der Regensburger Architekt Peter Troppmann wollte dem zehn Zentimeter starken Baumstamm mit einem Handsäglein zu Leibe rücken.

Der einzige Hoffnungsschimmer für den Akteur: die Säge war scharf. Doch nach wenigen Minuten gab Troppmann das Unterfangen auf, Die Schnitttiefe betrug etwa drei Zentimeter. Troppmann versuchte es mit seiner puren Muskelkraft und siehe da, der "My-Baum" gab seinen Widerstand auf und krachte nieder.

Auf die Frage, warum er so spät gefällt wurde, gab es eine einfache Antwort: "Wir haben ihn zur selben Jahreszeit aufgestellt."
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