3308 Kilometer von Korb zu Korb

Als strahlende Gruppe präsentierten sich die Basketballer beim Empfang im Rathaus. Mit dabei die Nachwuchstalente Nico Wenzl (links, vorne) und Kay Bumke (links, hinten). Bild: stn

Riesig war die Freude bei den Spielern der Herren- Basketballmannschaft der DJK über den Aufstieg in die zweite Regionalliga. Als Dank gab es eine Einladung ins Rathaus.

Bürgermeister Rupert Troppmann empfing das erfolgreiche Team mit Trainer Uwe Glaser, Gründervater und Abteilungsleiter Willy Merkl sowie Fördervereinsvorsitzendem David Weimann. Auch zweiter und dritter Bürgermeister Heinrich Maier und Heribert Schubert sowie Sportreferent Wolfgang Schwarz und die Fraktionssprecher Achim Neupert und Gerhard Steiner kamen, um den Sportlern zum Erfolg zu gratulieren.

Troppmann bezeichnete die Heimspiele als einzigartige Familienevents. "Die Begeisterung während des Spiels bei Groß und Klein ist einfach großartig. Diese Atmosphäre sucht ihresgleichen", fügte der Rathauschef hinzu.

Chancen für Nachwuchs

Besonders angetan ist er davon, dass in den Pausen die Jüngeren die Möglichkeit haben, selber ein paar Körbe zu werfen. Den Grund für den sportlichen Erfolg sieht der Rathauschef auch im familiären Miteinander in der Mannschaft. "Mit dem Aufstieg wurde der Traum wahr und die Sensation perfekt."

Schließlich hob Troppmann noch die hervorragende Leistung von Tobias Merkl hervor. Er sei nicht nur der vereinsinterne Topscorer, sondern auch bester Werfer bei der 3er-Wertung im Bayernligavergleich der DJK und auch beim Vergleich Bayernliga zwölftbester Werfer.

Sportreferent Wolfgang Schwarz fügte hinzu, dass die Spieler insgesamt 3308 Kilometer für den Aufstieg gelaufen sind. Er lobte Glaser als Supertrainer, dem es hervorragend gelungen sei, junge Spieler zu integrieren. Dies sei nicht nur dann geschehen, wenn man hoch geführt habe.

Er erwähnte die hervorragenden Leistungen der beiden Nachwuchstalente Kay Bumke und Nico Wenzl unter ihrem Trainer Lukas Bieber. Beide spielten für die DJK in der Bayernliga sowie in der Jugendbundesliga in Bayreuth und auch noch in der Bayernauswahl. Finanziell unterstützt wird die Jugendarbeit aber auch hervorragend durch den Förderverein.

Wolfgang Huber von den Vereinigten Sparkassen schloss sich den Lobesworten an und überreichte einen Scheck in Höhe von 400 Euro. Das Neustädter Basketball-Urgestein Merkl gestand, dass er nach 30 Jahren schon ab und zu mal ans Aufhören gedacht habe. Nach dem sensationellen Erfolg habe er diese Gedanken aber verworfen.

Trainer bleibt in Neustadt

Unter lautem Applaus verkündete Merkl, dass Trainer Glaser der DJK treu bleibe. Von ihm erhoffe er sich, dass er mögliche Lücken im Kader wegen Umzügen oder beruflicher Veränderungen kompensiere. Schließlich habe der Coach hervorragende Kontakte. Für die kommende Saison wünscht sich Merkl, dass die gute Kameradschaft auch bei drohenden Niederlagen Bestand hat.
Weitere Beiträge zu den Themen: Sparkasse (9729)Mai 2015 (7904)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.