"Alle profitieren"

Leer ging der westliche Landkreis Neustadt/WN am Mittwoch bei der Behördenverlagerung aus - vorerst, glaubt Albert Nickl. Der Bürgermeister von Speinshart und stellvertretende Landrat hofft, dass die Pläne vom Mittwoch nur ein Anfang waren.

"Wenn weitere Stellenverlagerungen folgen, haben Eschenbach und Grafenwöhr gute Chancen." Außerdem profitiere der Landkreiswesten schon jetzt: "Kemnath, Windischeschenbach oder auch Marktredwitz sind für unsere Pendler durchaus erreichbar. Es profitiert die ganze Region von den Maßnahmen."

Ganz entschieden widerspricht CSU-Mann Nickl der Interpretation, die Entscheidung der schwarzen Landesregierung benachteilige das "rote Vierstädtedreieck". Parteipolitik habe bei der Entscheidung keine Rolle gespielt. "Es ging darum, den besonders schwachen Regionen zu helfen", sagt Nickl und verweist auf das gebeutelte Windischeschenbach.

Die Stadt habe viele Arbeitsplätze in der Porzellan- und Glasindustrie verloren. "Auch dem östlichen Landkreis fehlen Arbeitsplätze." Im Vergleich stehe der Altlandkreis Eschenbach sehr gut da. "Das zeigt in jedem Monat ein Blick auf die Arbeitslosenzahlen."
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