Ausflug in Wiener Klassik

Ein großes Lob erhielt Max Peter (Siebter von rechts), der alte und neue Vorsitzende des Salonorchesters, in der Jahreshauptversammlung für seinen Führungsstil. Er steht nun bereits zum dritten Mal an der Spitze des 102 Mitglieder zählenden Vereins. Bild: prh

"Wo andere Städte zum Teil viel Geld in die Hand nehmen müssen, um ein Orchester dieser Größenordnung am Leben zu erhalten, gelingt es dem Salonorchester unter Heribert Bauer immer wieder, das Repertoire zu verfeinern und musikalisch höchsten Ansprüchen zu genügen", lobte dritter Bürgermeister Heribert Schubert.

Hochmotiviert und mit großer Spielfreude gestaltet das Ensemble seine Akustik-Konzerte ohne elektronische Verstärker, ergänzte Schubert. Max Peter gibt auch weiterhin als Vorsitzender den Ton an. In der Jahreshauptversammlung wurde er bereits zum zweiten Mal wiedergewählt. Als Stellvertreterin unterstützt ihn Gabriele Fröhlich. Kassenwartin ist Brigitte Steger, Schriftführerin Martina Puff. Beisitzerinnen sind Helga Kahler und Karin Koller. Die Kasse prüfen Heinz Hetz und Alfred Fröhlich (neu).

Wie hoch die Musik des Ensembles geschätzt wird, spiegelte sich im Bericht Peters über das vergangene Jahr wieder. Er berichtete von insgesamt neun Konzerten in verschiedenen Besetzungen und zitierte die guten Kritiken. Das 50-köpfige Orchester trat auch bei zwei Benefizkonzerten in Wernberg und Tirschenreuth auf, gestaltete das Patrozinium in den Wallfahrtskirchen Fuchsmühl und auf dem Fahrenberg und gab Konzerte im Kloster Speinshart und St. Felix. Ein weiterer Höhepunkt war das 20-jährige Bestehen, das die Musiker auf dem Schafferhof in Neuhaus feierten.

Auch heuer ist das Ensemble wieder sehr begehrt. "Alle Auftrittswünsche werden wir nicht befriedigen können. Es zeigt aber auch, dass sich unser Orchester in den letzten Jahren immer mehr entwickelt hat und einen sehr guten Weg gegangen ist", resümierte Peter.

Weite Anreisen

Dem schloss sich auch musikalischer Leiter Heribert Bauer an. "Dass unsere Musiker teils von weit her zu den Proben anfahren, ist ein Zeichen der Harmonie im Orchester". Er hat sich für kommende Konzerte interessante Literatur besorgt. "Wichtig ist schöne, wohlklingende Musik". So wagt er heuer einen Ausflug in die Wiener Klassik. Finanziell ist im Verein ebenfalls alles im Lot. Dies ging aus dem detaillierten Kassenbericht von Brigitte Steger hervor.
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