Bayernliga: DJK-Basketballer wollen mit Heimerfolg am Samstag gegen TB Erlangen vorne ...
Neustädter fürchten Scharfschützen

Die Zahl 13 hat sich in die Erinnerung der DJK-Fans eingebrannt, wenn das Stichwort "TB Erlangen" fällt. So viele Dreier kassierten die Neustädter Bayernliga-Basketballer nämlich gegen die wurfstarken Mittelfranken beim letzten Aufeinandertreffen in der Gymnasiumhalle, das mit einer bitteren 70:85-Niederlage endete. Am Samstag um 18 Uhr soll das Spiel einen anderen Verlauf nehmen.

Es ist jedoch Vorsicht geboten, denn der Tabellensechste, der zwei Siege und zwei Niederlagen auf dem ausgeglichenen Konto hat, holte beide Erfolge in gegnerischen Hallen - bei der BG Litzendorf (66:55) und den Weidener Coocoons (67:66). Dagegen stehen nur Niederlagen gegen die stark eingeschätzten Schweinfurter und Eggolsheimer.

Erlangen gereift

Dabei präsentierte sich Erlangen, das in der vergangenen Saison etwas eindimensional spielte, als deutlich gefestigteres Team. Neben der Auswärtsstärke zeichnet die Mannschaft um Topscorer Martin Borgmeier (13 Punkte im Durchschnitt) und Dreier-Experte Jakob Krüger vor allem ihre Zweikampfstärke aus. Zudem erwies sich der TB in den oft engen Schlussphasen der bisherigen Partien als nervenstark an der Freiwurflinie.

Die DJK hingegen offenbarte eben in diesen entscheidenden Minuten bei der hauchdünnen ersten Saisonniederlage bei der punktgleichen TG Würzburg II mangelnde Cleverness und gab die Partie im letzten Spielabschnitt noch ab.

Dies hofft DJK-Coach Uwe Glaser am Samstag abzustellen. In der wichtigen Phase der Saison, in der sich die Mannschaften in der eng beieinanderliegenden Konkurrenz langsam positionieren, ist ein Heimsieg besonders wichtig. Dabei hat Glaser einige personelle Optionen mehr.

Kader füllt sich wieder

Die zuletzt angeschlagenen Daniel Wunderlich, Stefan Merkl, Manuel Würth und Jakob Sailer sind zum Wochenende wohl wieder fit. Damit bekommen Leistungsträger wie Terrence Gibson, Tobias Merkl oder Michael Kurz, die zuletzt sehr viel Spielzeit hatten, wieder mehr Verschnaufpausen und sind dadurch frischer, wenn es gegen Erlangen wieder eng werden sollte.
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