Bedenken des Landratsamts zu Baugebiet "Rumpler III" nahezu aus dem Weg geräumt - ...
Schaffe, schaffe, Häusle baue

(esc) Fußball macht nicht nur Spaß, sondern auch Lärm: Das Thema Bebauungsplan "Rumpler III" beschäftigt den Neustädter Stadtrat weiterhin. "Wir haben mit dem Landratsamt gesprochen", erklärte Bürgermeister Rupert Troppmann. Und das Amt hat bezüglich der Umweltschutzordnung Vorschläge gemacht. "Wir konnten alle Bedenken aus dem Weg räumen", sagte Troppmann weiter. "Der Schiedsrichterlärm blieb allerdings übrig."

Lärm ade

Zum Straßenverkehrslärm an der B 15 äußerte das Landratsamt Bedenken zu den Schallschutzmaßnahmen mittels Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 Kilometer pro Stunde. Die Anbindung des Baugebiets an die Bundesstraße durch einen Kreisverkehr und die damit verbundene Geschwindigkeitsbegrenzung reicht für den Lärmschutz.

Auch die Bedenken zum Gewerbelärms räumte die Stadt aus dem Weg: Weil sich in der grundrissorientierten Planung keine schützenswerten Räume befinden, sei eine geringfügige Überschreitung der Grenzwerte zu tolerieren. Der Gaststättenlärm des DJK-Sportheims entspreche dem Schallgutachten.

Für "Rumpler III" werden der Stadt Ausgleichsflächen aus dem Ökokonto entnommen. "Damit haben wir eine gute Lösung gefunden." Die festgestellten Lärmwerte und die dafür vorgesehenen Schallschutzmaßnahmen bleiben bezüglich der Sportanlage der DJK im Bebauungsplan enthalten. Dazu gab der Stadtrat einstimmig sein Einverständnis. "Der Bebauungsplan wird öffentlich ausgehängt", sagte Troppmann. "Wenn nach vier Wochen kein Veto eingelegt wird, geht's los."

Zur Erschließung kleiner Bauparzellen soll im Gewerbegebiet eine Stichstraße gebaut werden. Dafür hat die Firma Schulz aus Pfreimd das günstigste Angebot für knapp 77 450 Euro abgegeben. Die Voraussetzung einer solchen Straße sahen die Fraktionen als "notwendig" und "bedeutend" an. Die überplanmäßigen Ausgaben von 7000 Euro genehmigte das Gremium daher einstimmig.

Neu- und Rückbau

Der Stadtrat hat in seiner März-Sitzung zwei Bauanträge genehmigt: Ulrich Greiner darf in der Hans-Trottmann-Straße ein Doppelhaus mit Carport bauen. Den Rückbau eines Garagengebäudes im Falkenweg hat das Gremium Adelheid Neubauer genehmigt.

Die Telefonanlage im Rathaus funktioniere zwar noch, "es gibt aber keine Ersatzteile mehr", berichtete der Rathauschef. Die Firma Stich aus Floß wird mit der Ausstattung einer IP-Anlage beauftragt.
Weitere Beiträge zu den Themen: Bebauungsplan (4091)März 2015 (9461)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.