Bestattungsinstitut Schmid eröffnet neue Räume - Schmelzofen abgebaut
Glashütte mit würdevoller Verwendung

Nach einer einjährigen Umbauzeit feierte das Bestattungsinstitut Schmid die Eröffnung der neuen Räume in der früheren Altbayerischen Glashütte. Die Arbeiten hatten die Inhaber Stephan und Michaela Schmid zu großen Teilen selbst erledigt. Der Schmelzofen der "Altbayerischen", an dem einst Glasbläser ihr Handwerk demonstrierten, konnte nicht erhalten werden. Er war baufällig und musste abgebaut und entsorgt werden.

Schmid, der das Bestattungsinstitut in dritter Generation führt, dankte seinen Mitarbeitern: "Alleine könnten wir die Arbeit niemals bewältigen, sei es die anfallende Büroarbeit, handwerkliches Geschick in der Werkstatt sowie die oft kräfteraubende Arbeit am Friedhof." Mit viel Idealismus und Geduld hätten Franz Eger und Peter Menkarski am Umbau mitgewirkt. Die Räume tragen die künstlerische Handschrift von Christine Flor von der Druckerei Kollerer, die auch das neue Firmenlogo gestaltete.

"Ich bin sehr froh, dass die Familie Schmid dem Gebäude eine neue Nutzung gibt ", sagte Bürgermeister Rupert Troppmann. Ein eingesessenes Neustädter Unternehmen habe in seine Zukunft investiert. Auf 600 Quadratmetern finden Ausstellungsräume, eigene Kühlräume und ein neues Trauercafé Platz. Das Café kann für kleine Trauerfeiern mit bis zu 30 Personen gemietet werden. In einem speziellen Raum können sich Angehörige in würdevollem Rahmen von dem Verstorbenen verabschieden. Pfarrer Ulrich Gruber und Stadtpfarrer Josef Häring, der einen Schutzengel als Geschenk mitgebracht hatte, spendeten den kirchlichen Segen für die neuen Geschäftsräume.
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