Bilder aus dunklen Kanälen

Die Frauenparkplätze bei der alten Post sind nach Meinung des SPD-Stadtrats Wolfgang Schwarz schlecht ausgeleuchtet. In der Stadtratssitzung stellte er den Antrag, die Beleuchtung prüfen zu lassen. Bild: Hartl

Post von der Stadt bekommen die Anlieger im Breiten Weg und am Hackelberg in Kürze. Wer das Angebot annimmt, kann relativ günstig wertvolle Filmaufnahmen aus dem Untergrund bekommen.

(esc/ui) Der Stadtrat beschloss, zur Untersuchung des Kanals der beiden Straßen die Firma Kunzendorf aus Lanz mit Filmaufnahmen zu beauftragen. Das Ganze kostet 17 126 Euro. Per Brief macht die Kommune die Anlieger darauf aufmerksam, dass sie diese Chance nutzen können, auch den Kanal auf ihrem Grundstück per Kamera zu befahren und so etwaige Schäden zu erkennen. Diese Kosten müssen die Eigentümer allerdings selbst tragen. Dennoch sei dies günstiger, als zu einem anderen Zeitpunkt extra eine Firma zu beauftragen, meinte Bürgermeister Rupert Troppmann.

Das Rathaus will mit dieser Vorsorgemaßnahme abklären, inwieweit an der Abwasserentsorgung Reparaturen vorgenommen werden müssen. Diese sollten erledigt sein, bevor der Breite Weg wie geplant neu asphaltiert wird. Schließlich wolle man die neue Straße nicht gleich wieder aufreißen.

Etwas anders ist der Hintergrund beim Hackelberg. Hier gibt es nach Aussage des Bürgermeisters immer wieder Probleme mit den Hausanschlüssen. Grund sind zwei Kanäle im Untergrund. Einige Grundstücke seien an den alten und einige an den neuen angeschlossen.

Eine weitere Vergabe kostet die Stadt 86 730 Euro. Dafür kauft sie bei der Firma Jordan ein Multifunktionsfahrzeug der Firma Holder. Für den Verkauf des alten Holders erwartet die Kommune Einnahmen in Höhe von etwa 18 000 Euro.

Weiterer Punkt in der Stadtratssitzung war die Vorstellung der Image-Broschüre "Neustadt". Den Auftrag für das Geheft, das jährlich etwa zwei- bis dreimal erscheinen soll, erhielt die Druckerei Kollerer aus Neustadt. Das Magazin soll einen Blick in das Rathaus gewähren.

"Gerade für Neubürger ist die Broschüre interessant, um einen direkten Bezug zur Stadt zu bekommen", erklärte Friedrich Kollerer, Geschäftsführer der Druckerei. Laut Kollerer belaufen sich die Kosten für das Gesamtkonzept auf einmalig 1800 Euro. Stadtrat Bernhard Knauer (CSU) legte Wert auf den richtigen Titel des Magazins: "Es sollte unbedingt der Zusatz ,an der Waldnaab' draufstehen, damit man gleich weiß, um welches Neustadt es sich handelt." Das Gremium gab für den Beginn und die Umsetzung des Magazins einstimmig seine Zustimmung.
Weitere Beiträge zu den Themen: Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.