CSU: Freie Wähler sollen nachsitzen

"Neben vielen guten Vorschlägen aus der Bevölkerung und den Fachbüros, ist auch die Handschrift der CSU deutlich zu erkennen", sagte Fraktionssprecher Josef Arnold zum Verlauf des integrierten Stadtentwicklungskonzepts. Erste Anträge seien bereits auf Fraktionsebene eingebracht und würden schrittweise umgesetzt.

Arnold kritisierte in diesem Zusammenhang die Freien Wähler. Sie seien über ein Jahr sämtlichen Beratungen und Arbeiten zum Stadtentwicklungskonzept ferngeblieben und hätten sich anschließend über mangelnde Zusammenarbeit beschwert. "Wie soll man mit jemandem zusammenarbeiten, der nicht da ist und offensichtlich weder an den Vorschlägen der Einwohner noch an der Zukunft von Neustadt Interesse hat?" Arnold forderte die Freien Wähler zum Nachsitzen auf, um das Versäumte aufzuholen.

Zweiter Bürgermeister Heinrich Maier stieß sich an den Aussagen des Neustädter FW-Kreisrates Karl Meier, wonach im Arbeitskreis Arbeit und Bildung nur Themen der Bildung aufgegriffen worden seien. "Dies darüber hinaus noch mit der Zusammensetzung des Ausschusses - vier Lehrer unter sieben Mitgliedern - zu begründen, ist für die Teilnehmer diskriminierend", meinte Maier. "Gerade die Lehrer können sehr wohl Chancen und Möglichkeiten unserer Jugend nach ihren Bildungsabschluss auf dem Arbeitsmarkt realistisch einschätzen."
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