CSU weiter mit Alois Zehrer

Einstimmig bestätigte die CSU Ortsvorsitzenden Alois Zehrer (stehend, Fünfter von links) im Amt. Josef Kreuzer (stehend, Vierter von rechts) ist neu in der Führungsriege. Bild: bgm

Mehr als 30 Termine jährlich bewältigten die CSU-Mitglieder in den beiden Wahlkampfjahren 2013 und 2014. "Ohne Alois Zehrer wären wir in Neustadt nicht so stark", sagte Bürgermeister Rupert Troppmann, der Zehrer erneut als Vorsitzenden vorschlug.

Neben Sitzungen, Infoständen, Nominierungsversammlungen und Arbeitsdiensten waren auch gesellschaftliche Veranstaltungen wie eine Drei-Tages-Fahrt nach Hamburg oder das Weinfest im Barockgarten Höhepunkte im Kalender der CSU. Seit der erstmaligen Wahl zum Vorsitzenden 2009 verzeichnete Zehrer einen leichten Zuwachs bei den Mitgliederzahlen. Ratlos blickte er auf die niedrige Beteiligungen bei den zurückliegenden Urnengängen. Nur 60 Prozent der Bürger gaben bei der Kommunalwahl ihre Stimme ab. "Was ist der Grund? Ist es Gleichgültigkeit?"

Überzeugende Arbeit

Fraktionssprecher Josef Arnold erinnerte daran, dass der Stadtrat Heinrich Maier einstimmig zum zweiten Bürgermeister gewählt hat. "Das zeigt, dass auch die anderen Fraktionen von seiner Arbeit überzeugt sind." Besonders freute Arnold, dass seit den Wahlen die drei Frauen Gabriele Fröhlich, Tanja Kippes und Marianne Lebegern zur Fraktion gehörten.

Die Stadt sei finanziell gut aufgestellt. 2015 ist ein Schuldenabbau von 500 000 Euro vorgesehen. Die noch vorhandenen Verbindlichkeiten rührten überwiegend vom Bau der Umgehung. Sie werde noch einige Jahre ohne Sanierungsmaßnahmen auskommen. "Endlich wird der Wunsch erfüllt", meinte Arnold mit Blick auf die Ausweisung des Baugebietes Rumpler III, das eine Verbindung der bestehenden Siedlung mit dem DJK-Gelände und dem Tunnel herstelle.

Kreistagsfraktionsvorsitzender Stephan Oetzinger - zugleich Bürgermeister in Mantel - freute sich über die gute Zusammenarbeit seiner Gemeinde mit der Kreisstadt. Bei der Bestellung eines Feuerwehrfahrzeuges habe man sich zusammengetan und somit zehn Prozent zusätzliche Förderung erreicht. Eschenbach sei jetzt als dritte Kommune aufgesprungen. "Das zeigt, dass Kirchturmdenken keinen Sinn macht."

Der Kreishaushalt trage deutlich die Handschrift der CSU. Bei einem Schuldenstand von 11 Millionen Euro seien im Jahr 2015 1,5 Millionen Euro Tilgung vorgesehen. "Mittelfristig können wir die Schuldenfreiheit im Auge behalten", sagte Oetzinger. Zugleich betonte er, dass es sich nicht um einen Sparhaushalt handle. Für Investitionen seien 11 Millionen Euro eingeplant, unter anderem für Straßen, die "Lebensadern des ländlichen Raums". Mit dem geplanten Abriss des Flachbaus des Landratsamtes und einem Neubau erfülle die CSU ihr Versprechen, eine zentrale Anlaufstelle für Bürger zu schaffen.

Bei den Neuwahlen bestätigten alle 42 Stimmberechtigten Alois Zehrer als Vorsitzenden. Stellvertreter bleiben Benedikt Grimm, Gabriele Fröhlich und Jürgen Hecht. Um die Kasse kümmert sich weiterhin Hans Schreyegg. Thomas Schneeberger bleibt Schriftführer. Hans Simmerl und Michael Hauer prüfen die Kasse. Beisitzer sind Sandro Schäffler (zugleich stellvertretender Schriftführer), Josef Arnold, Josef Kreuzer (neu), Oliver Völkl, Reinhold Zapf, Birgit Trottmann, Renate Weiß, Anton Kißler und Manuel Färber (neu).

Als Kreisdelegierte vertreten Rupert Troppmann, Alois Zehrer, Heinrich Maier, Benedikt Grimm, Hans Schreyegg, Gabriele Fröhlich, Max Peter und Sandro Schäffler den Ortsverband.
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