"Das muss man erlebt haben"

Bild: bgm

Es reisten Gäste aus Hessen und Hamburg an. Das Wetter war - abgesehen von einem kurzen Schauer - optimal, das Angebot super. Kurz: Das Bürgerfest war ein voller Erfolg.

"Weil wir alle so brav sind in Neustadt, darum wird's ein Bombenfest", prognostizierte städtischer Geschäftsführer Peter Forster für das Bürgerfest, als gegen 19 Uhr die Besucher in die Freyung strömten. "Das ist die einzige Feier, wo alle Vereine zusammenarbeiten. Das ist ideal."

Am Nachmittag spielten Stadtkapelle und Waldnaabtaler Bauernmuse vor recht spärlich besetzten Biertischgarnituren. Nach einem kurzen Schauer gegen 18 Uhr aber kamen sie, die Neustädter, und nicht nur sie. "Das gefällt mir einfach hier. Ein kleiner gemütlicher Ort", schwärmte die Hamburgerin Simone Sowlechero. Auf Mallorca hatte sie Thomas Müller aus Neu-Isenburg kennengelernt. Der Hesse ist mit seinem Freundeskreis - allesamt kommen sie aus der Umgebung von Frankfurt - Stammgast beim Neustädter Bürgerfest. "Thomas hat gesagt, das muss man selbst erlebt haben", sagte Sowlechero. Die Reise aus der norddeutschen Großstadt in die kleinste Kreisstadt Bayerns hat sie nicht bereut. In Hamburg gäbe es so etwas nicht. "Nur Riesenevents". Hier sei es so familiär, "ich möchte jedes Jahr wiederkommen".

Spickern und Entenrennen

An den Spielständen für Kinder, die die Neustädter Vereine betreuten, ging es rund. Zum Beispiel beim Kinderkarussell. "Immer voll besetzt", sagte Werner Buckenleib vom DJK-Fußball-Förderverein. "Wir haben mehr Luftballons verbraucht als im vergangenen Jahr", bilanzierte Norbert Schmidberger, der zusammen mit zwölf Helfern von der Kolpingsfamilie das Spickern, das Entenrennen und ein Geschicklichkeitsspiel betreut hatte. Gerade zum Luftballonspickern seien sehr viele "Wiederholungstäter" gekommen. "Wenn es einmal geklappt hatte, wollten es die Kinder immer wieder probieren."

Bilder: Benedikt Grimm

In der Jugendecke auf dem Parkplatz in der Unteren Vorstadt legte DJ Turns auf. "Hier ist die Musik am besten", meinte Dani aus Neustadt, die mit ihren Freundinnen Vanessa und Corinna aus Weiden sowie Steffi aus Altenstadt eine regelmäßige Besucherin des Bürgerfestes ist. "Mir gefällt das wunderbar, noch besser als letztes Jahr", sagte Egon Giesl, der zum zweiten Mal die große Feier in der Freyung besuchte. Beruflich sei er öfter in der Kreisstadt, erzählte der Elektrotechniker aus Bärnau, während er dem Auftritt der "Neisteder Zoiglmusi" lauschte. "Wirklich super", pflichtete ihm Ehefrau Gabriele bei. Die drei Musikanten hatten übrigens ebenfalls ihren Spaß. "Für uns war's eine Riesensause", freute sich Alfons Kistenpfennig.

"Hervorragend organisiert"

Und das Beste: Alle feierten friedlich. "Ein hervorragend organisiertes Fest", lobte Marcus Fritsch, der mit fünf Mitarbeitern seines Sicherheitsdienstes Fri-Sec erstmals beim Bürgerfest patrouillierte, die Organisation lief unter der Federführung von Astrid Kost.
Weitere Beiträge zu den Themen: Juli 2015 (8668)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.