Der Himmel für Schlagerfans

Eine der großen Stärken der Pleysteinerin Brigitte Traeger ist ihr ständiger Kontakt zum Publikum, mal von der Bühne und mitunter sogar direkt bei den Gästen.

Brigitte Traeger und die österreichische Band "Atlantis" machten aus der "Schlagergala" in der Stadthalle ihr eigenes Festival. Ihr Auftritt kam nach der Pause.

Sänger und TV-Moderator Sascha Heyna sowie Sängerin Franziska stimmten die Gäste im ersten Teil ein. Unter viel Jubel kam dann Viel Traeger auf die Bühne und zeigte dort ihre volle Professionalität. Sie suchte das Gespräch mit den Gästen, plauderte sogar während der Lieder mit manchem Zuhörer in der ersten Reihe ein paar Takte und sang ihre bekanntesten Lieder.

Da brauchte es keinen Anstoß für die Besucher zum Mitklatschen oder sich am Arm zu nehmen und bei den Liedern mitzuschwelgen. Natürlich sind die Lieder der Pleysteinerin den Fans bekannt, die letztlich davon aber auch nie genug hören können. Ob es das "Santa Christina" oder der "Professore d' amore" ist, Traegers Ohrwürmer sind immer noch "in".

Bei der ehemaligen Musikantenkaiserin wurden auch zum ersten Mal an diesem Abend Rufe nach einer Zugabe laut. Die Pleysteinerin ließ sich natürlich nicht lange bitten.

Die Band "Atlantis" ist seit 35 Jahren im Geschäft und ausgezeichnet mit Schallplatten in Gold und Platin. Die Österreicher machten ihren Auftritt spannend: Sie standen plötzlich im Rampenlicht der vorher total abgedunkelten Bühne. Das war das Zeichen für ihre Fans, sich ebenso schlagartig zu zeigen. Mit einfühlsamen Songs hatten trafen sie die Zuhörer mitten ins Herz.

Nicht wenige Gäste erinnerten sich an zurückliegende Zeiten, als "Atlantis" im Zilbauer-Saal in Waldau zu Gast waren. "Halt mi fest" und passend dazu "Lass mi bei dir sein" waren nur einige der Titel, bei denen die Besucher so richtig dahinschmolzen.

Sascha Heyna, der Mann aus dem Werbefernsehen hatte den Job der Begrüßung übernommen. Mit "leichter" Übertreibung sprach er gleich von 400 Gästen, obwohl in der ohnehin nicht voll besetzten Stadthalle nur für rund 370 Besucher Stühle aufgestellt worden waren. Dann durften die Zuhörer gleich mal die Beweglichkeit der Hände testen und letztlich auch "zum Himmel" heben und mit ihren Gedanken beim Hansi Hinterseer sein, der die Vorlage für dieses Lied geliefert hatte.

Dann gab Sascha mit seinem "Du machst mich verrückt" eine Vorlage zum Schunkeln. Und wer von den Besuchern Sascha Heyna als Sänger noch nicht gekannt hatte, musste zweifelsfrei einräumen, dass dessen Lieder durchaus Ohrwürmerqualitäten haben. Zusätzlich holte er sich mit der "Schönen Maid" oder "Amigo Charly Brown" Anleihen bei anderen Interpreten.

Nach einer halben Stunde überließ er die Bühne der Sängerin Franziska. Die junge Dame mit den langen blonden Haaren sang meist von der Liebe und erzählte vom Herzklopfen, das damit oft verbunden ist.
Weitere Beiträge zu den Themen: März 2015 (9461)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.