DJK gegen Dresdner Riesen

Ein schnelles Aufbau- und Passspiel der DJK-Guards (im Bild Jevon Perschnick) ist am Samstag unerlässlich, will die DJK Neustadt gegen die hochgewachsene Defensiv-Formation Dresdens bestehen. Bild: af

Jede Aktion, jeder Punkt ist wichtig: Die Konzentration über ein komplettes Basketball-Match aufrecht halten, ist an einigen Spieltagen einfacher als an anderen. Wie beim Duell der Regio-Aufsteiger DJK Neustadt und BC Dresden am Samstag. Denn für beide Teams ist ein Erfolg Pflicht.

Neustadts Coach Uwe Glaser bringt es vor dem Vergleich der Tabellennachbarn in der 2. Regionalliga Nord auf den Punkt: "Wir sollten die Heimspiele gegen direkte Konkurrenten möglichst gewinnen. Durch unsere Niederlage zu Saisonbeginn gegen Nürnberg sind wir ohnehin schon im Plan hinterher." Aber auch die Gäste - derzeit als Neunte einen Rang vor der DJK platziert - brauchen dringend einen Sieg um nicht auf Dauer im letzten Tabellendrittel festzusitzen.

Die Zutaten für ein spannendes Spiel um 17.30 Uhr in der Gymnasiumhalle sind also gegeben. Zumal es ein Treffen mit vielen Unbekannten ist. "Viel ist über Dresden nicht bekannt. Sie sind Aufsteiger wie wir, hatten bislang ein ähnliches Programm mit ebenso 2 Siegen und 5 Niederlagen", erzählt Glaser vor dem "Vier-Punkte-Spiel" gegen die Sachsen. "Ich erwarte eine athletische Mannschaft, die kompakt in der Defense steht. Offensiv ist Dresden bislang nicht so in die Gänge gekommen, wir wollen natürlich verhindern, dass das in Neustadt geschieht."

Die Elbriesen erzielten bislang die wenigsten Punkte und Dreier aller Teams der Nord-Staffel. Zudem ist das Team von Trainer Jörn Müller stark von seinen Centern Michael Zenker (im Durchschnitt 16 Punkte pro Spiel) und René Pesth (9) abhängig. Hier werden auf Neustädter Seite besonders Jonas Meißner und Ondrey Stych defensiv gefordert sein. Dass sich das Dresdener Spiel zumeist auf die Arbeit unter den Körben konzentriert und den Wurf aus der Distanz dabei vernachlässigt, dürfte ein Vorteil für die DJK sein,

Stabile Zonenverteidigung

Auf der anderen Seite bilden die hochgewachsenen BC-Spieler statistisch die drittbeste Defensive der Liga. Die Neustädter sind daher gefordert, eine Topleistung abzurufen. Denn eigentlich haben die DJK-Akteure die Mittel, um die starke Zonenverteidigung zu knacken. "Wir müssen dazu aber deutlich konzentrierter spielen, als wir das in Bamberg getan haben", mahnt Glaser.

Bei der knappen Auswärtsniederlage ließ sein Team Chancen liegen und leistete sich unnötige Ballverluste. Wenn die DJK aber an die starke Leistung gegen Coburg anknüpft, ist die Chance groß, vor eigenem Publikum die wichtigen Punkte zu holen.
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