DJK im Derby unter Druck

In der Offensive ruhen die Hoffnungen des Liganeulings aus Neustadt auf dem zuletzt sehr formstarken Adrian Saro (links). Bild: A. Schwarzmeier

Oberpfälzer Derbys sind in der Basketball-Regionalliga ohnehin eine Seltenheit. Wenn am Samstag die DJK Neustadt bei den Fibalon Baskets Neumarkt gastiert, erhält die Begegnung der bislang sieglosen Teams noch zusätzliche Brisanz: Der Verlierer steht bereits nach dem dritten Spieltag unter Zugzwang.

"Wir dürfen vor allem den Start nicht wieder verschlafen", fordert Neustadts Coach Uwe Glaser von seinem Team. "Wir müssen einen Schritt nach vorne machen und an unser gutes Spiel im dritten Viertel bei den Regnitztal Baskets anknüpfen."

Dort hatten die Neustädter trotz letztlich klarer Niederlage ihre bisher beste Saisonleistung gezeigt und gegen das stark aufgestellte Team dagegengehalten. Auch die kürzlich aus dem SV Stauf als neuer Basketballverein entstandenen Neumarkt Baskets trafen bereits auf die Oberfranken und unterlagen zu Hause knapp. Doch Milchmädchen-Rechnungen sind bekanntlich wenig aussagekräftig. Dennoch ist der Tabellenzehnte für Captain Stefan Merkl in eigener Halle Favorit: "Neumarkt ist auf den großen Positionen stark und verfügt bereits über Erfahrung in der Liga, die uns noch fehlt."

Geduldiger spielen

Auch Glaser lobte den Gegner. "Neumarkt ist ein etabliertes Regionalligateam, in dem einige Spieler stehen wie Sebastian Wyczisk oder Chris Roll, deren Stärken ich gut kenne", so Glaser. Auf Wyczisk, der wie Adrian Saro auf DJK-Seite mit 14 Punkten im Schnitt bester Werfer seines Teams ist, gilt ein besonderes Augenmerk. Dies sei aber zunächst nicht entscheidend. "Für uns gilt es ohnehin, erst einmal auf uns zu schauen, denn wir müssen versuchen, unser Spiel disziplinierter und geduldiger zu machen", betont Glaser. Dazu gehöre, leichte Ballverluste abzustellen und präsenter in der Defensive zu sein.

Glaser muss allerdings weiter auf Tobias Merkl (Sprunggelenksverletzung) und Terrence Gibson (Sperre) verzichten. Deren Fehlen müsse man als Team auffangen, so der Coach. Dafür ist Christoph Sailer wieder einsatzfähig.
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