DJK verliert knapp

Nun ist es passiert. Die erste, wenn auch hauchdünne 77:79-Niederlage der DJK-Basketballer ist Fakt. Dabei hätte es in der Würzburger Feggrube beinahe den vierten Sieg im vierten Bayernligaspiel gegeben.

"Eigentlich lief das Spiel gegen die TG Würzburg II 35 Minuten lang ziemlich gut", meinte Neustadts Coach Uwe Glaser.

Nach verhaltenem Beginn mit Vorteilen für Neustadt entwickelte sich ein ansehnliches Spiel mit schönen Szenen auf beiden Seiten. Nachdem beide Mannschaften im zweiten Viertel ihre Läufe hatten, nahm der Tabellenführer mit 42:37 ein leichtes Polster mit in die Halbzeit.

Im dritten Viertel setzte sich die DJK um ihre beiden Besten, Tobias Merkl und Michael Kurz (je 20 Punkte), ab. Auch im Schlussabschnitt lag der Vorteil aufseiten der Neustädter. "Wir waren Mitte des letzten Viertels 69:60 vorne, hatten aber Foulprobleme. Jonas Meißner und Terrence Gibson mussten in der entscheidenden Phase, als Würzburg aufholte mit je fünf Fouls vom Feld." Besonders der Verlust von Meißner schmerzte, da er bei der Verteidigung von TG-Center Burkhard Steinbach sichtlich fehlte. Das Urgestein mit der wuchtigen Präsenz unter dem Korb wurde so mit 21 Punkten zum Topscorer und Matchwinner seines Teams.

"Wir haben Steinbach nicht unter Kontrolle gebracht und dadurch in der Endphase die Ordnung verloren", erzählte Glaser. "Zum anderen haben wir in der Offensive nach der relativ deutlichen Führung im letzten Viertel nicht mehr geradlinig gespielt. Wir haben das Spiel verlangsamt und selbst wenn sich die Möglichkeit geboten hat, nicht entschlossen abgeschlossen."

Schnelligkeit nicht genutzt

Die DJK nutzte den Vorteil, dass Steinbach nach einem Angriff seine Zeit braucht, um wieder zurückzukommen, und damit nur vier Gegenspieler verteidigen, zu wenig aus. Dadurch brachte Neustadt Würzburg wieder ins Spiel. Außerdem präsentierte sich der Aufsteiger in der entscheidenden Phase nun hochkonzentriert. In letzter Konsequenz erfahrender und frischer, gewannen die Unterfranken glücklich, aber nicht unverdient, diese Partie.

"Mit etwas konsequenterem Spiel in den letzten Minuten hätten wir die Begegnung auch gewinnen können. Das Spiel zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, es aber durchaus noch Luft nach oben zur Verbesserung gibt", analysierte Glaser, der nun im Heimspiel gegen Erlangen die nächsten Punkte einfahren will.
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