DJK will sich teuer verkaufen

Nach seiner Sperre ist Terrence Gibson (rechts) bei den DJK-Basketballern wieder rechtzeitig für das Spiel gegen den Ligaprimus im Kader. Bild: af

Nach Erfolgen gegen Chemnitz und Gotha liegen die Regio-Basketballer der DJK Neustadt wieder im Soll. Eine Fortsetzung der Siegesserie dürfte am Samstag aber schwierig werden. Denn dann tritt der ungeschlagene Tabellenführer BBC Coburg in der Gymnasiumhalle an.

"Nach dem Sieg in Gotha wollen wir den Schwung mit in das Spiel gegen den Spitzenreiter mitnehmen", erzählt DJK-Coach Uwe Glaser, ist sich aber der Schwere der Aufgabe bewusst. "Coburg dürfte das stärkste Team der Liga sein, was es am letzten Wochenende mit einem Sieg über Regnitztal eindrucksvoll unterstrichen hat."

Im eigentlichen Spitzenduell der unbesiegten Teams der Regionalliga II hatte das Starensemble die Regnitztal Baskets mit klaren 20 Punkten Vorsprung bezwungen. Ein Paukenschlag des Coburger Teams, das als Saisonziel nichts weniger als den Aufstieg angepeilt hat. Besonders beeindruckte dabei wieder die Offensivstärke der Oberfranken, die mit Steffen Walde (26 Punkte im Schnitt) und Conner Nord (22) derzeit die beiden besten Werfer der Liga stellen. Dritter ist allerdings schon der Neustädter Topscorer Tobias Merkl mit 21 Punkten pro Partie.

"Coburg ist mit Walde, Kevin Eichelsdörfer und einigen anderen ehemaligen Spielern aus dem Bamberger Nachwuchsprogramm sehr gut aufgestellt", weiß Glaser. "Es wird auf jeden Fall ein hartes Spiel für uns, das wir nur mit der entsprechenden Einstellung und Intensität gut gestalten können."

Wenn der Ligaprimus am Samstag um 17.30 Uhr in der Gymnasiumhalle aufläuft, dürfte das bei den Neustädter Fans Erinnerungen an die vergangenen Bayernliga-Duelle wecken. Mit Coburg, das ein Jahr zuvor in die Regionalliga II aufstieg, lieferte sich die DJK heiße Duelle. In den letzten Aufeinandertreffen (76:86, 92:107) gelang es trotz zweier Niederlagen, die ambitionierte Mannschaft über weite Strecken zu ärgern.

Dies muss auch dieses Mal das Ziel sein. "Wir haben nichts zu verlieren und wollen mit einer guten Leistung wieder einen Schritt nach vorne machen", meint Glaser. "Wir haben in dieser Woche hart trainiert und versucht, die Fehler, die wir in Gotha vor allem in der ersten Hälfte gemacht haben, abzustellen. Ob wir das dann im Spiel umsetzen können, steht auf einem anderen Blatt."
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