"Ein Hoch auf uns alle"

Beim Abschlusslied "Ein Hoch auf uns alle" des Talentwettbewerbs der St. Felix Schule drückten die Kinder ihre Begeisterung gestenreich aus. Bild: arw

Die Jury hatte es sich leicht gemacht mit ihrer Entscheidung. Sie kürte fast alle Beteiligten am Wettbewerb zum Super-Talent der St. Felix Schule.

Eine niederschmetternde Beurteilung bekam allein die Lehrerband. Sie stand mit den Titeln "Summertime" und "Pink Panther" auf der Bühne. Jury-Mitglied und ehemaliger Schulleiter Hans Hanauer kritisierte seinen Nachfolger Rainer Hetz schmunzelnd, dass der seine Truppe besser im Griff hätte haben sollte. Sie müssten mehr üben. Hätten die Combo nicht einen Schüler am Schlagzeug als Unterstützung gehabt, wäre die Band ganz unter gegangen.

Schulleiter Hetz begrüßte in der Realschulturnhalle gut 200 Besucher. Die beiden Moderatoren Marco Ubrig und Sophia Kelnhofer stellten die Jury bestehend aus Hans Hanauer, Irmgard Hauprich und Werner Kick vor. Dann folgte der erste Auftritt von 50 Schülern aus allen Klassen. "Das ist besser, als das Original der Toten Hosen", urteilte Kick und erntete begeistertes Jaulen auf der Bühne und im Saal.

Es folgte das Stück "Boomwhackers". Hauprich fragte die Akteure, ob sie vom Klatschen nicht blaue Oberschenkel bekommen hätten. Der Grundschulchor sang "Unsichtbar" und Michael Birner zeigte seine Fingerfertigkeit auf dem Akkordion. Helene Fischer würde sofort ihren Florian verlassen, wenn sie das erlebt hätte.

Bilder von Werner Arnold


Zwölf Mädchen zeigten den Tanz "The Time Warp" und anschließend die "Sockenoper". Die Moderatoren erhielten Unterstützung von Dominik Zonneveld und Laura Theobald.

Buchstäblich von den zuvor thematisierten Socken war Hanauer, der selbst in einem Chor singt, als der Hauptschulchor einen Kanon und ein "Quod libet" zu Gehör brachte. "Das war sensationell", urteilte die Jury. Mit "Ein Hoch auf uns alle" endete der gelungene Abend.

Der Elternbeirat sorgte für das leibliche Wohl. Rektor Hetz dankte nicht nur seinen Schülern für die gelungene Aufführung, sondern auch den Lehrern allen voran Gabriele Hampl. Für die Technik war Christian Hampl verantwortlich.
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