Faschingszeitung "Schwarzer Kater" braucht Munition
Satirisches Pulver schon verschossen?

Den Neustädter Narren scheint das satirische Pulver ausgegangen zu sein. "Oder ist im vergangenen Jahr etwa nichts Lustiges in der Kreisstadt passiert?", fragen sich die geheimen Redakteure der berühmt-berüchtigten Faschingszeitung "Schwarzer Kater". Wie aus gut informierten Kreisen zu erfahren war, sind bisher erst sechs Artikel eingegangen, davon waren rund 50 Prozent Ausschuss, also beleidigenden oder unsinnigen Inhalts, der natürlich nicht veröffentlicht wird.

Es wäre doch jammerschade, wenn das satirische Traditionsblatt, das nur einmal im Jahr, nämlich am Faschingswochenende, erscheint, mangels verwertbarer Geschichten am 14. Februar nicht auf den närrischen Markt kommen könnte. Deshalb richten die Blattmacher einen dringenden Appell an die Neustädter Bevölkerung, sich doch als findige Schriftsteller zu betätigen. Wer also von dem einen oder anderen Missgeschick eines Bekannten, Nachbarn oder Freundes weiß, wer zu kommunalpolitischen Vorgängen eine humorvolle Meinung hat oder sich gar über die große Politik lustig machen will, ist beim "Schwarzen Kater" in besten Händen.

Die Artikel, Geschichten und Gedichte können dazu in den eigens dafür vorgesehenen Postkasten im Durchgang zum Schreibwarengeschäft Richter auf dem Stadtplatz eingeworfen werden. Neu ist die Möglichkeit der Übersendung per Mail an die Adresse schwarzer-kater-new@web.de.

Die Redaktion will nach einer kursierenden Fehlinformation richtigstellen, dass der "Schwarze Kater" schon immer ein Teil des Vereins Neustädter Faschingszug war, deren Mitglieder sich schon immer aus diesen Reihen rekrutierten.
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