Feuerwehr verleiht etliche Würden an verdiente Mitstreiter und setzt auf manche sogar noch ...
Sie brennen fürs Ehrenamt

Überraschender Höhepunkt der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr war die Ernennung von Ehrenmitgliedern. Bürgermeister Rupert Troppmann und Feuerwehrreferent Franz Witt überreichten die Urkunden.

Mathias Brewitzer war 28 Jahre aktiv in der Wehr. Auch als Firmenchef hatte er sich stets Zeit genommen, Lehrgänge an der Feuerwehrschule in Regensburg zu besuchen. Nach seiner aktiven Zeit ist er ein großer Gönner des Vereins geblieben.

Fleißig auf Lehrgängen

Herbert Mühlhofer trat bereits mit 23 Jahren bei. Trotz seiner knappen Freizeit legte er sämtliche Leistungsabzeichen für Wasser ab. Bei der Organisation von Festen war er immer zur Stelle. Zusammen mit seinem Bruder Josef stiftete er das Mobiliar fürs "Florianstüberl". 1999 erreichte Mühlhofer die Altersgrenze für den aktiven Dienst.

Vom Ehrenvorsitzenden zum Altehrenvorsitzenden: Diesen Sprung schaffte Felix Beutler , der seit 1962 dabei ist. 1969 wurde er zweiter Kommandant, zehn Jahre später zweiter Vorsitzender. 1982 übernahm er das Spitzenamt bis 1988. Die Feuerwehrchronik hatte Beutler über 40 Jahre lang betreut und archiviert.

Hans Konz macht seit 1950 mit und schaffte es dank zahlreicher Lehrgänge bis zum Verbandsführer. 1983 wählten ihn die Kameraden zum Kommandanten. Diesen Posten füllte er bis zum Ausscheiden 1992 souverän aus. 1997 wurde er Ehrenmitglied und 2006 Ehrenkommandant. Am Sonntag folgte die Ernennung zum Altehrenkommandanten. Hermann Schmid trat 1965 in die Feuerwehr ein. Bis 1992 absolvierte er fast alle Lehrgänge, die es für einen Feuerwehrmann gibt. Einer seiner Schwerpunkte war die Ausbildertätigkeit für Atemschutz. Zwölf Jahre war er Schriftführer und von 1988 bis 2003 Vorsitzender. Zum 125-jährigen Bestehen richtete die Wehr unter Schmids Regie einen Festplatz ein. Sein Organisationstalent bewies er auch bei vielen Treffen und Ausflüge. Nun ist er Ehrenvorsitzender.

Nachwuchsförderer

Georg Kreuzer fing 1962 als Jungspund an. Er legte die verschiedensten Lehrgänge mit Erfolg ab, wurde 1983 zweiter und 1992 Kommandant. Kreuzer war der erste Feuerwehrmann Neustadts, der seinen Dienst bis zum 63. Lebensjahr ausüben durfte. Unter seiner Führung wurde die Wehr zu einer schlagkräftigen Truppe aufgebaut, die sie heute nach wie vor ist. Auch der Nachwuchs lag Kreuzer sehr am Herzen. Seit Sonntag trägt er den Titel Ehrenkommandant.
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