Förderverein der Wallfahrtskirche St. Felix blickt auf erfolgreiches Jahr zurück und steht vor ...
Einige Baustellen trotz Renovierung

In der Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Wallfahrtskirche St. Felix am Donnerstag im Kloster gab es nur zufriedene Gesichter. Hauptthema war die über einjährige Innenrenovierung des Gotteshauses, die im November abgeschlossen wurde. Der Verein erfüllte mit einem Zuschuss von 24 000 Euro seinen satzungsgemäßen Zweck zum Erhalt der Kirche, hieß es.

Auf Spenden angewiesen

Vorsitzender Gerd Werner betonte: "Der Förderverein glänzt nicht durch große Veranstaltungen, sondern überzeugt durch kontinuierliche Arbeit." Oberster Grundsatz sei nicht der Unterhalt der Wallfahrtskirche, sondern deren Erhalt. Alleine von den Beiträgen der derzeit 120 Mitglieder sei dies allerdings nicht machbar. Deshalb sei der Förderverein auf Spenden angewiesen.

Für die jüngste Renovierung gab es reichlich davon, mit Hilfe derer das Gotteshaus innen gereinigt und mit frischen Farben wieder auf Hochglanz gebracht wurde. Die Gesamtkosten betrugen rund 137 000 Euro. 41 000 Euro kam an privaten Spenden zusammen, 5 000 Euro steuerte die Stadt Neustadt bei, 24 000 Euro der Förderverein und 31 000 Euro die Diözese. Ein Teil der Kosten konnte durch Deckengemälde-Patenschaften finanziert werden. "Für 35 von 46 Bildern wurden Patenschaften übernommen", erklärte Guardian Pater Stanislaus. Ein großes Problem sei gewesen, dass sich unter einigen Bildern Hohlräume gebildet hätten und die Bilder dadurch herabzufallen drohten. Mittlerweile habe man jedoch alles in Griff bekommen.

Länger als geplant

Zusätzlich sei eine neue Liedanzeige eingebaut worden. Bisher konnte allerdings das Gitter am Ausgang wegen der filigranen Muster noch nicht gereinigt werden. Das wäre sehr zeitaufwendig gewesen und habe noch nicht erledigt werden können. Aufgrund einiger Probleme habe sich die geplante Renovierungszeit verlängert. Einen positiven Aspekt sah Pater Stanislaus darin, dass durch diese Verschiebung auch mehr Spenden eingegangen seien. Trotz der abgeschlossenen Renovierung gibt es allerdings bereits neue Baustellen. Der Hausobere berichtete, dass es in der Kirchenheizung ein Leck auf dem Weg zwischen der Heizanlage und den Fußheizkörpern gebe. Eine Hälfte der Heizung funktioniere deshalb nicht mehr. "Ein Problem ist, dass keine Pläne über den Verlauf der Leitungen existieren und somit eine Suche nach der schadhaften Stelle sehr aufwendig ist", berichtete der Pater.

Ein Stück herausgebrochenen Putzes an der westlichen Turmfassade müsse zudem ausgebessert werden. Vorsitzender Werner will deswegen mit den Mitarbeitern des Neustädter Bauhofs sprechen. Das große Kirchenportal in Richtung Stadt lässt sich außerdem nur schwer öffnen, da die Wurzeln der davor stehenden Bäume den Granitrahmen angehoben haben.
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