Fremden das Fremdsein erleichtern

Hans Maier (Zweiter von links) hat in der Flüchtlingsunterkunft in der Zacharias-Frank-Straße keine Probleme mit jungen Asylbewerbern. Er wünscht sich, dass sich ähnlich wie beim Arbeitskreis in Weiden manche Neustädter ein Herz fassen und den jungen Männern mal ein bisschen Anleitung geben, wie der Alltag in Deutschland funktioniert. Bild: Götz
Im Stadtbild fallen sie durch ihre Hautfarbe auf. Aber so exotisch sind die 24 Eritreer und Somalier gar nicht, die die Allgemeine Schuldnerberatung (AS) in Unterkünften in der Zacharias-Frank-Straße und in der Unteren Vorstadt betreut. Obwohl die AS wegen der Asylbewerber in den Genuss von mehr Personal kam, "kann man gar nicht genug Leute haben", sagt Vorsitzender Hans Maier.

Deshalb sucht er ehrenamtliche Mitstreiter, die den jungen Männern im Alltag ein bisschen unter die Arme greifen. Das kann in Form von Hausaufgabenhilfe, Deutschunterricht, Erklärungen beim Einkauf oder mit Hilfe von Sportgruppen sein. "Es gibt kein enges Korsett, keine Verpflichtung. Es geht um alles, was die Integration erleichtert, egal ob mal eine Stunde oder einen halben Tag lang." Wer Interesse hat, kann sich bei Maier unter Telefon 09602/94353 oder 0171/1970933 melden.
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