Fußgänger stirbt auf A 93

Der Audi links im Bild erfasste auf der A 93 kurz nach der Anschlussstelle Altenstadt einen 37-jährigen Fußgänger, der beim Aufprall starb. Der Fahrer des Wagens erlitt leichtere Verletzungen. Die Autobahn Richtung Hof war am Samstag von 3.30 bis 6 Uhr total gesperrt. Bild: Beer

Es war die Szene aus einem Albtraum und bereits der zweite schwere Unfall am Wochenende. Ein 38-Jähriger aus dem Landkreis Wunsiedel fuhr auf der A 93 Richtung Hof und erfasste einen Fußgänger.

So geschehen am Samstagmorgen gegen 3 Uhr. Kurz nach der Anschlussstelle Altenstadt prallte die Limousine auf der rechten Fahrspur mit dem 37-Jährigen aus dem Landkreis Neustadt zusammen. Der Fußgänger wurde durch die Wucht der Kollision durch die Windschutzscheibe ins Innere des Wagens geschleudert.

Der Audifahrer brachte sein Fahrzeug zwar schnell zum Stehen, für den Fußgänger kam dennoch jede Hilfe zu spät. Der Lenker des Wagens erlitt nach Mitteilung der Polizei leichte Verletzungen und kam zur Behandlung ins Klinikum Weiden. Warum der 37-Jährige auf der Autobahn lief, ist unklar. Ein Gutachter wurde zum Unfallort gerufen, das Fahrzeug sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft Weiden ordnete die Obduktion der Leiche an. Am Pkw entstand ein Sachschaden von 8000 Euro. Die Autobahn war von 3.30 bis 6 Uhr total gesperrt. Am Einsatz waren die Feuerwehren Altenstadt und Neuhaus sowie die Autobahnmeisterei Windischeschenbach beteiligt.

Vorfahrt missachtet

Wenige Stunden später, gegen 9.35 Uhr, rückten Polizei und Rettungsdienst zu einem schweren Unfall auf der Kreisstraße 21 zwischen Mantel und Hütten aus. Eine 38-Jährige war aus Parkstein kommend mit einem VW Golf in die Kreuzung bei Hütten eingefahren und nahm einem VW Passat mit einem 39-Jährigen am Steuer die Vorfahrt.

Der Golf krachte frontal in die linke vordere Seite des Kombis, in dem eine zweite Person saß. Durch die Schwere des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge in ein Waldstück geschleudert und blieben dort liegen. Zwei Unfallbeteiligte erlitten nach Auskunft der Polizei so schwere Verletzungen, dass sie mit Rettungshubschraubern in die Kliniken Bayreuth und Erlangen geflogen werden mussten. Ein Sanka transportierte das dritte Unfallopfer ins Klinikum Weiden. Die Feuerwehr Gmünd übernahm die Verkehrsabsicherung und kümmerte sich um die demolierten Autos. Den Schaden bezifferte die Polizei mit 15 000 Euro.

Gegenverkehr übersehen?

Ein Überholmanöver war bereits am Freitagabend um 18.25 Uhr Auslöser für einen folgenreichen Unfall auf der Staatsstraße von Weiden Richtung Etzenricht . Eine 55-Jährige überholte auf gerader Strecke mit einem Fiat Panda mehrere Fahrzeuge, unterschätzte aber vermutlich die Geschwindigkeit des entgegenkommenden Toyota. Sie wollte zwar noch rechts einscheren, berichtete die Polizei. Das gelang ihr aber nicht mehr.

Geistesgegenwärtig bremste der entgegenkommende 24-Jährige seinen Wagen fast bis zum Stillstand ab und wich dem Fiat nach rechts auf das Bankett aus. Allerdings reagierte eine hinter ihm fahrende 68-jährige Smart-Lenkerin zu spät und fuhr auf. Das Heck ihres Kleinwagens brach aus und schleuderte nach links direkt in den entgegenkommenden Panda.

Die Unfallverursacherin wurde bei der Karambolage schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt, die Insassin des Smart erlitt leichtere Blessuren, ebenso Fahrer und Beifahrer im Toyota. Eine Frau auf der Rücksitzbank trug schwere Verletzungen davon. Alle Beteiligten kamen ins Klinikum Weiden. Die Feuerwehr Etzenricht sicherte mit 14 Mann die Unfallstelle ab und reinigte die Straße, die bis 20 Uhr total gesperrt war. An den Fahrzeugen entstand nach Auskunft der Polizei ein Schaden von11 000 Euro.
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