Geil - trotz Kälte

Obwohl sich das Jugendgremium andere Temperaturen vorgestellt hatte, passte der Bandname "Looking for Alaska" an diesem Abend. Die Coverrocksongs der Regensburger waren dafür echte Anheizer. Bilder: sgb (2)

Drei Tage lang waren die Jungs und Mädels des Jugendgremiums und ihre Helfer damit beschäftigt, alles für das Open-Air in der Freizeitanlage vorzubereiten. Und immer wieder wurden sie dabei von heftigen Güssen oder Nieselregen geärgert.

Doch bei allem Flehen: Auch am Samstag blieb der Sommer aus. Trotzdem kamen im Laufe des Abends 203 Besucher, um die Bands "Looking for Alaska", "404 Whizzkids" oder dem Rapper "Boarischer Bou" zu lauschen.

"Das hat uns dann fast ein bisschen überrascht," grinst der zweite Vorsitzende Julian Üblacker. "Aber es hat uns echt riesig gefreut, dass so viele Leute da waren. Und das bei den Temperaturen," fügt Anja Sengenberger hinzu.

Den Anfang machten die Regensburger von "Looking for Alaska". Gekonnt coverten sie Rocksongs und spielten Eigenes aus ihrem Album "Don't get wasted". "Es war echt mega. Auch vom Sound her. Wir kommen gern wieder," strahlte Sänger Daniel Ruff. Im Anschluss zeigten die Vohenstraußer "404 Whizzkids" ihr Können. Sie machten die Menge schon mal richtig heiß auf den Hauptakteur des Abends.

Während noch umgebaut wurde, versammelten sich beinahe alle Besucher vor der Bühne. Mit "Oberpfalz ist geil!" und "BBou, BBou!"-Rufen wurde der Rapper "Boarischer Bou" von seinen Fans begrüßt. Mit Free-Style-Rap und seinen Titeln wie "A Bou mou dou wos a Bou dou mou" sorgte er für super Stimmung. Dabei wurde er vom Weidener "Tabrah Judah Brown" und einem Rapper-Kollegen namens "Wampada Kiste" tatkräftig auf und von seinen Fans vor der Bühne unterstützt.

Das Publikum fand die Show einfach nur klasse. Und auch der "BBou" selbst war begeistert. Dem sonst so wortgewandten Amberger reichte ein Wort, um das Open-Air zu beschreiben: "Geil!"

Nach dem Auftritt des Rappers wurde im Barzelt noch bis tief in die Nacht weitergefeiert. Anja Sengenberger vom Jugendgremium war zufrieden: "Die Leute waren echt super, es gab keinen Stress." Besonders dankte sie den Helfern um Jugendreferent Stefan Linsmeier. "Ohne ihn hätte das alles nicht so reibungslos funktioniert." Der gab das Kompliment zurück: "Die Jungs und Mädels haben echt super Arbeit geleistet."
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