Gute Musik wie alter Wein

"Connection 2 Rock" begeisterte das Publikum bei der Serenade in der Freizeitanlage. An die 500 Fans wollte die Band hören, die viele Rockklassiker und Soulhits zum Besten gab. Bild: prh

Die Besucher strömten in Scharen zur Sommerserenade. Am Donnerstag erfreuten sich gut 500 jung gebliebene Fans von Rock, Rock'n Roll, Blues und Soul an "Sunny", der "Mighty Queen" oder Tina Turners "Proud Mary", perfekt und leidenschaftlich dargeboten von "Connection 2 Rock".

Musikern wird nachgesagt, sie seien oft wie alter Wein: Je reifer desto besser. So ist war auch nicht verwunderlich, dass Alex Bagada (Saxofon), Bob Fürnrohr (Gitarre), Alfred Megies (Bass), Dr. Horst Petzold (Keyboard) und Reinhold Wildenauer (Schlagzeug) trotz rentenfähigen Alters immer noch eine Schippe hätten drauflegen können.

Klassiker im Repertoire

"Connection 2 Rock" hat sich als Nachfolgeformation der "Rock Connection" seit 2008 längst damit in die Herzen des Oberpfälzer und speziell des Neustädter Serenaden-Publikums gespielt, bei dem sie seit vielen Jahren regelmäßig zu Gast sind. Ihre Musik kommt hier bestens an, weil sie aus der Seele kommt und in handwerklich hervorragender Qualität zu Gehör gebracht wird. Ihr Ding sind die erfolgreichen Rockhits und Soulklassiker der 50er, 60er und 70er Jahre von Elvis Presley und Jerry Lee Lewis, bis zu Joe Jocker und Tina Turner.

Mit den hervorragenden Sängerinnen Alexandra Adam und Silke Husslik haben sich die Herren junges Blut in die Band geholt. Das war auch am Repertoire zu merken, das auf die stimmlichen Qualitäten der beiden Damen abgestimmt war. So interpretieren die beiden den Amy-Winehouse-Hit "Valerie", oder Blues-Nummern wie "Ain't no sunshine anymore" oder den Dylan-Song "Don't think twice".

Der Biergarten in der Freizeitanlage war voll besetzt, als mit "Tequilla" der Abend begann. Edi Bauer hatte mit seinen Helfern am Grillwagen alle Hände voll zu tun, und die Bedienungen liefen im Dauerstress durch die Reihen. "I 'm walking", "Hello Josephine", "Lets have a party": Ein Hit jagte den anderen und spätestens bei Joe Cockers "Cocain" tanzte das Publikum. Die Füße wippten bei vielen Altrockern im Takt.

Die Temperaturen sanken im Laufe des Abends in den Keller, doch die Band heizte den Besuchern mit "Roll over Beethoven" und "Baby what I say" ein. Das Publikum bedankte sich nach den Sax-Soli von Bagada, den Gitarreneinlagen von Fürnrohr, den Bassläufen von Megies und den Tasten-Soli von Petzold immer wieder mit großem Applaus. Den Takt gab Boggi Wildenauer an.

"Blowing in the wind"

Die Musiker haben viele Facetten des Rock, Rock'n Roll, Soul und Blues drauf und servierten diese in einem abwechslungsreichen Programm, das mit einer ganz eigenen Version von "Blowing in the wind" endet.
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