Gymnasiasten starten Werbetour für Kin-Ball
Steigerung möglich

15 Gymnasiasten beteiligten sich am internationalen Kin-Ball-Turnier in Hradec Králové (Königgrätz). Mit Platz 7 und 9 unter 9 Mixed-Teams kehrten sie nach Hause zurück.

Wichtig war den Oberpfälzern, wo sie so kurz nach Beginn des P-Seminars und damit nach nur wenigen Trainingseinheiten spieltechnisch und -taktisch stehen. Physisch hielten die Neustädter gut mit, machten allerdings gerade in entscheidenden Spielphasen zu viele technische und taktische Fehler. Viele davon waren ihrer Unerfahrenheit geschuldet. Das ist Ansporn, die Schwächen bis zum nächsten Jahr auszumerzen.

Neben der Fortentwicklung der eigenen Spielfähigkeit ist noch mehr die Einführung des Spiels an Schulen der nördlichen Oberpfalz Ziel des P-Seminars. Der Präsident des kanadischen Kin-Ball-Verbandes hat den Kreisstädtern seine Unterstützung zugesagt. Anfang Februar will er zusammen mit dem Seminar eine Präsentation der Sportart anbieten.

Kin-Ball wurde Mitte der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts in Kanada als Teamsport entwickelt. Er sollte begeistern, sozial-integrativ und konditionsfördernd wirken. Das tut er bis heute mit wachsendem Zuspruch vor allem in Kanada, Japan, Frankreich, Tschechien und der Schweiz. Das Gymnasium ist momentan die einzige Keimzelle in Deutschland.

Drei Mannschaften zu je 4 Spielern treten gleichzeitig auf einem etwa 20 mal 20 Meter großen Spielfeld gegeneinander an. Ziel ist es, den Ball mit einem Durchmesser von 1,22 Metern so zu schlagen und zu platzieren, dass das angegriffene Team nicht in der Lage ist, ihn unter Kontrolle zu bringen und er den Boden berührt. Bei Aufschlag und Kontrolle des Balls müssen immer alle 4 Spieler beteiligt sein.
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