Gymnasium: Experten holen sich Anregungen in Tirschenreuth und Neumarkt
Bei laufendem Betrieb sanieren

Die Generalsanierung des Gymnasiums ist in mehreren Bauabschnitten bei laufendem Betrieb geplant. Dies habe auch bei der Sanierung der Realschule und beim Gymnasium Eschenbach gut funktioniert, lautete das Fazit einer Infofahrt des Bau-und Vergabeausschusses mit Vertretern des Gymnasiums, des Architekturbüros Brückner & Brückner sowie des Landratsamtes.

Beim neugebauten Willibald-Gluck-Gymnasium in Neumarkt sahen sie eine flexible Raumanordnung mit vielen Intensivierungsräumen, Nischen und größter Transparenz. Neue technische Finessen und traditionelle Bestandteile verbinden sich zu einer sehr freundlich wirkenden Schule. Das in Betonbauweise errichtete Gebäude wird durch großzügige Außenanlagen ergänzt.

Als zweites Objekt stand das generalsanierte Stiftland-Gymnasium in Tirschenreuth auf dem Reiseplan. Stellvertretender Landrat Dr. Alfred Scheidler berichtete, dass es bereits zu seiner Schulzeit in das 1974 erbaute Gymnasium in manche Räume hineingeregnet habe. "Die Sanierung von 2008 bis 2010 war dringend nötig."

Schulleiter Georg Hecht und Projektsteuerer Joseph Hörl erklärten, dass eine völlige Entkernung erforderlich war. Man entschied sich, den Schulbetrieb komplett in Container zu verlegen. Das sparte Zeit, kostete aber 3,2 Millionen Euro Miete. Aufgrund der derzeit extremen Nachfrage nach Containern dürfte dieser Betrag inzwischen weit höher liegen.
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