Heimatkunde spielerisch

Wenn diese Eimer bemalt und bewachsen sind, sollen daraus Sitzhocker werden. Bilder: bgm (2)

"Neustadt, meine Stadt", hieß das Motto der Aufführung beim Fest der Kindertagesstätte St. Joseph. Dass ihre Umgebung einiges zu bieten hat, haben die Kinder bei mehreren Ausflügen gelernt. Die Erfahrungen dabei verarbeiteten sie im Festprogramm.

Rund 130 Mädchen und Buben unter zehn Jahren machten mit. Elternbeiratsvorsitzende Andrea Leopold hatte das Programm zusammen mit Kita-Leiterin Monika Wittmann federführend geplant.

Durchs Programm führten die "Neustädter Störche". Die Kleinkindgruppe besuchte die Bäckerei, um zu erfahren, wie man einen Kuchen backt. Und Radfahren lässt sich natürlich auch bestens in Neustadt, da es ja den Bocklweg gibt. "Ja mir san mim Radl da" sangen die "Mittelkinder" folgerichtig.

Damit der Sportmöglichkeiten nicht genug. Im "knallroten Gummiboot" ging's über die Waldnaab. Und da Neustadt eine fürstliche Vergangenheit hat, entführten die Vorschulmädchen die Zuschauer mit einem Hoftanz in vergangene Zeiten. Das Finale der Aufführung, das in die Eisdiele geführt hätte, fiel dem einsetzenden Regen zum Opfer. Ein Eis zur Belohnung für alle Schauspielkinder soll es aber trotzdem noch geben. Das hat der Bürgermeister versprochen.

In den Gruppenräumen lebten die Kita- und Besucherkinder ihre Kreativität mit bunter Knetmasse aus. Überdies tobten sie im Bällebad des Bewegungsraums. Passend zum Jahresthema "Neustadt, meine Stadt" galt es, in der Kindergartengruppe "Pusteblume" ein Neustadt-Puzzle zusammenzusetzen. In der Gruppe "Sonnenblume" entstand nach etwas Ausschneiden und Kleben ein Neustadt-Würfel, der die schönsten Seiten der Kreisstadt porträtiert.

Ein Zimmer weiter bemalte Danny gemeinsam mit seinen Geschwistern "Grashocker". Als Muster hatten es Danny Punkte und Linien angetan. Bunt ist sein Hocker auch geworden. "Ich hab alle Farben genommen, außer braun und lila", erklärte Danny. zu Hause werden er und seine Geschwister zusammen mit der Mama die Eimer mit Erde befüllen und Gras ansäen. Noch ein bisschen Warten, bis das Grün gewachsen ist, und schon ist ein bequemer Sitzplatz fertig.

Zum Gelingen des Festes hatten viele Eltern und die Bauhofmitarbeiter beigetragen, die einen Stromkasten und die Neustadt-Dächer anlieferten. Auch sechs Senioren aus dem Altenheim ließen sich das Spektakel nicht entgehen.
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